Was treibt uns Angler zum Wasser, was zum Fisch, was bei jedem noch so widrigen Wetter zum Angeln? Am Beispiel des Kieler Angelvereins “Die Kanalfreunde e.V.” wird in einem Fernsehbericht am 09.03.2010 auf dem SWR um 22.30 Uhr, ein Einblick in das Leben eines Angelvereins und seiner Angler gegeben. Die Jagd auf den Ostsee-Dorsch ist für die Kieler Angler das höchste der Gefühle und wird von den Vereinsmitgliedern mit viel Spaß und Ehrgeiz betrieben. Über mehrere Wochen haben die Autoren Carsten Rau und Hauke Wendler die Angler begleitet und einen Bericht über das Angeln, den Dorsch und das Vereinsleben zusammengestellt. Touren mit dem bekannten Dorschkutter MS Blauort sind ebenso Teil des Berichtes wie Vereinsfeiern und das private Leben der Vereinsmitglieder.
Der Rhein, Deutschlands größter Strom mit seinen 1320 Gesamtkilometern vom Ursprung bis zur Mündung in die Nordsee, wovon etwa 650 km durch Deutschland fließen, gilt als Eldorado für Petrijünger allen Kalibers in jeder Kategorie der Anglerzunft. Noch in den 70er und 80er Jahren war das Wasser des Rheins so stark belastet, dass die gefangenen Fische nicht mehr genießbar waren. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass sich der Rhein in den letzten Jahren wieder erstaunlich gut regeneriert hat. Es gibt inzwischen eine solche Vielfalt von verschiedenen Fischarten, das selbst früher seltene Fische einem Angler heute öfter an den Haken geht. Angler behaupten heute sogar, dass der Rhein das beste deutsche Zandergewässer, noch vor der Elbe ist. Da der Rhein teilweise durch dicht bevölkerte Gebiete fließt, lockt er auch eine große Menge Menschen an seine Ufer. Wassersportler aller Art haben den Rhein mit verschiedenen Aktivitäten in Beschlag genommen. Auch Angler nutzen den Rhein auf seiner gesamten Länge um den verschiedensten Fischarten nach zustellen. Von der Schweiz, in den schneller fließenden Abschnitten des Rheins, bis hinauf in die Niederlande zum Mündungsbereich mit Brackwasser und Tiedenhub. Angler findet man an allen Abschnitten dieses großartigen Gewässers.
Das Jahr ist gerade angefangen und wegen dem kalten Wetter ist das Angebot an Angelmöglichkeiten geringer als sonst im Januar. Wenn man schon nicht angeln gehen kann, könnte man seine Ausrüstung pflegen, oder sich neue zulegen. Und was wäre besser geeignet, sich über die neusten Trends und Techniken zu informieren, als eine Messe in der es nur um dieses Thema geht. In der ersten Hälfte des Jahres finden im allgemeinen die besten Angelmessen statt, zum Beispiel die Angeln 2010 in Duisburg oder die Angeln&Jagen in Pirmasens und Neumünster. Die kleinen und großen Aktions-, Informations- und Verkaufsmessen locken in dieser Zeit viele Angler an, die sich dann über Neuigkeiten auf dem laufenden halten. Im folgenden die aktuellen Termine für die Angelmessen, oder die Messen mit einem Bezug zum Angeln im Jahre 2010.
Der Rhein, ist mit seinen 1324 Gesamtkilometern, Deutschlands größter Strom. Von der Quelle in der Schweiz bis zur Mündung in den Niederlanden, wo der Rhein in die Nordsee fließt. Etwa 650 Kilometer des Rheins, also gut die Hälfte, fließt durch Deutschland. Der Rhein gilt als ein „El Dorado“ für Petrijünger allen Kalibers in jeder Kategorie der Anglerzunft. Ob es sich dabei um Angler handelt die im teilweise vom Tiedenhub geprägten Niederrhein auf Flunder und Zander angeln, oder um die Angler die in den Rhein-Altarmen den Karpfen und Brassen nachstellen. Fast jede mögliche Angelart wird in einem Gebiet des Rheins mit Sicherheit ausgeübt. Und, das obwohl noch in den 70er und 80er Jahren das Wasser des Rheins so stark belastet war, dass die gefangenen Fische nicht mehr genießbar waren. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass sich der Rhein in den letzten Jahren wieder erstaunlich gut regeneriert hat. Es gibt inzwischen eine solche Vielfalt von verschiedenen Fischarten, wie es keiner noch vor 30 Jahren je erwartet hätte. Selbst so ausgefallene Fischsorten wie Flundern, Bachforellen und Barben kommen wieder in guten Beständen vor. Und so kann man wohl annehmen, dass es kein „Anglerlatein“ ist, wenn behauptet wird, dass der Rhein das beste deutsche Zandergewässer sei.
Die Barbe ist ein Fisch, der in sauerstoffreichen und steinigen bis kiesigen Fließgewässern lebt. Diese Region des Flusses, in dem die Barbe lebt, wird auch Barbenregion genannt. Sie folgt im Flussverlauf der Äschenregion, sie bildet in unseren Flusssystemen den Mittelteil und zeichnet sich durch klares, rasch fließendes und sauerstoffreiches Wasser aus. Die Barbe war im Jahre 2003 “Fisch des Jahres“, was darauf aufmerksam machen sollte das die Verbauung durch Wasserkraftwerke und andere Sperranlagen zur nachteiligen Veränderung dieses Lebensraumes führt. Die früher sehr häufig anzutreffende Fischart, wird heute in ihrem Bestand immer weiter zurückgedrängt. Andere Namen für die Barbe sind Pigge, Barbel oder Flussbarbe. Die Barbe ist eine wandernde Fischart, die zur Laichzeit Flussaufwärts zieht, um dort für Nachwuchs zu sorgen. Für Angler hat die Barbe als Strömungsfisch einen besonderen Reiz, weil er im Drill meist eine schnelle und kräftige Flucht an den Tag legt. Zwar ist die Barbe kein ausdauernder Kämpfer, aber man sollte den Fisch auch kurz vor der Landung niemals unterschätzen. Als Speisefisch ist die Barbe für viele nur bedingt von Interesse, weil sie recht viele Gräten besitzt und das Fleisch vom Geschmack her eher der durchschnitt ist.
Mit etwa 18 Millionen Einwohner, das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland. Etwas mehr als 34.000 Km² ist Nordrhein-Westfalen oder kurz NRW groß, das ist das viertgrößte Bundesland der Republik. In NRW liegen große Städte wie Köln, Dortmund, Essen oder Düsseldorf – die alle mehr als eine halbe Millionen Einwohner zählen. Das sind Zahlen die verdeutlichen das Nordrhein-Westfalen ein aktives und pulsierendes Bundesland ist. Trotzdem gibt es auch hier eine völlig andere, ruhige naturnahe Seite. Mit dem Rhein, der Weser sowie den Flüssen Ruhr, Sieg, Wupper, Lippe und Ems besitzt NRW einige der interessantesten Flüsse die man sich als Angler wünschen kann. Zu diesen guten Angelmöglichkeiten in den großartigen Fließgewässern kommen noch fast 70 Talsperren hinzu. Hierzu gehören bekannte Gewässer wie Möhnetalsperre, Sorpesee, Rurtalsperre oder Biggesee. Bei knapp 1,8 Prozent Wässerfläche auf die Gesamtfläche gerechnet, hat NRW einige der bekanntesten Angelgewässer Deutschlands. Nicht nur auf Grund dieser guten Gewässer, zählt NRW mehr als 250.000 aktive Angler, von denen ca. 130.000 in Vereinen organisiert sind. Diesen Sportlern steht ein starker Verband und ein kompetentes Regelwerk zur Seite.
Wer eine Angelsendung sehen möchte, indem ein Angler wirklich mit Leib und Seele bei der Sache ist, sollte sich die Sendung mit Cyril Chauquet auf DMAX anschauen. Der Abenteurer geht in der ganzen Welt auf die Jagd nach dem ultimativen Drill. In 13 Folgen geht es von New York und Kanada über Irland und Schweden bis nach Marokko und Guinea. Die im original “The Fishing Adventurer” betitelte Serie, zeigt die schönsten Seiten des Angelns in den schönsten Ländern der Erde. Was besonders positiv zu bewerten ist, ist der sorgsame Umgang mit den Fischen, bei dem sich andere Angel-Shows noch eine Scheibe abschneiden können. Also, wer mal einen guten Angler an schönen Angelplätzen sehen möchte, sollte Samstags auf DMAX anschalten.
Das Rotauge ist die häufigste heimische Fischart – Welcher Angler hat diesen Fisch nicht schon einmal gefangen, für viele wird er auch vielleicht der erste Fisch überhaupt gewesen sein. Von Sibirien bis zu den Pyrenäen, von Schweden bis zu den Alpen ist diese Fischart in Europa verbreitet. Das Rotauge, das auch häufig Plötze genannt wird, ist ein typischer Weißfisch, der sich gern in krautreichen und sommerwarmen Gewässern aufhält. Das Rotauge findet man darüber hinaus in fast allen stehenden und langsam fließenden Gewässern Europas. Außerdem gibt es diese Fischart in den Brackwassergebieten der Ostsee und in vielen Flussmündungen. Das Rotauge ist ein eher klein bleibender Fisch, der aber teilweise in waren Massen ein Gewässer bevölkert. Beliebteste Angelmethoden auf die Plötze sind unter anderem das Angeln mit der Stipprute, oder mit der leichten Posenrute an dünnem, feinen Geschirr. Das Rotauge ist ein interessanter Angelfisch, da er sich mit leichtem Geschirr und wenig Ausrüstung in guten Mengen fangen lässt. Durch sein schmackhaftes, aber grätenreiches Fleisch ist das Rotauge weit mehr als nur Beifang und hat zu Recht unter Angler viele Freunde.
Die Quappe wird im Bodensee Trüsche, in Teilen von Süddeutschland Trische, Rutte, Aalrutte, Aalquappe oder Aalraupe und norddeutsch Quappaal genannt. Die Quappe ist der einzige Vertreter der dorschartigen Fische im Süßwasser, der hier auch laicht. Die Quappe oder Rutte ist durch spezielle Anforderungen und Lebensbedingungen ein eher seltener Fisch und ist in vielen Bundesländern durch Mindestmasse und Schonzeiten geschützt.Weil die Quappe oder Rutte in Forellengewässern früher ein sehr gefürchteter Laichräuber war, wurde sie in einigen Gewässer fast ausgerottet. Heute wird viel für die Arterhaltung und die Verbreitung dieser Fischart getan, so war die Quappe im Jahre 2002 der Fisch des Jahres. Die Quappe ist ein sehr versteckt lebender Fisch, der meist nur Nachts auf die Jagd geht. Deswegen ist er auch bei vielen Angler eine eher unbekannte Fischart. Eine weitere Besonderheit ist, das die Quappe im Winter am aktivsten ist, und so für viele Angler einfach außerhalb der Saison lebt.
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Angler die zum Beispiel in Skandinavien Urlaub machen, lernen meist erst im Urlaub das Schleppangeln kennen. Denn nicht viele Angler haben die Möglichkeit mit einem Boot auf deutschen Gewässern herauszufahren um dort zu angeln. Denn auf den meisten Seen lohnt sich das Angeln mit den geschleppten Ködern, aber man sollte sich immer informieren, ob es an dem jeweiligen See auch erlaubt ist. Es gibt meiner Meinung nach drei Formen des Schleppfischens, die erste ist das Ufernahe Schleppen von einem kleinen Boot, das angetrieben von Elektromotor, langsam laufenden Außenborder, oder mit dem Ruder, einen kleinen bis mittleren Köder hinter sich her zieht. Es kommen bei dieser Variante meist mittelgroße Wobbler, Blinker oder Spinner zum Einsatz und die Zielfische sind Hecht, Lachs, Forelle und Barsch. Auf größeren Seen oder im Küstenbereich der Meere kommt dann eine andere Art des Schleppangelns zum Einsatz, das Trolling, wobei größere Köder mit schweren Gerät und größeren Booten auf Tiefe gebracht werden. In unseren Breiten ist das Hauptziel dieser Angelmethode Lachs und Meerforelle. Als schwerste und kostenaufwendigste Methode des Angelns mit Schleppködern ist das Big-Game-Fishing zu sehen, das aber schon wieder so viele Eigenarten und Besonderheiten hat, das es oft als eine eigene Angelmethode gezählt wird. Die fogende kleine Einführung in die Grundlagen des Schleppfischens, kann in Grundzügen auch auf alle drei Varianten ausgelegt werden.
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