Angler-Seiten – Die Seiten für den Angler

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24. Jun. 2008

MeeräscheDie Meeräsche, oder besser die Dicklippige Meeräsche ist einigen vielleicht aus dem Urlaub an der Mittelmeerküste oder der südlichen Atlantikküste von Frankreich, Spanien oder Portugal bekannt, die wenigsten aber wissen das dieser Fisch auch ein Sommergast in unseren Gewässern ist. An unseren Küsten ist die Meeräsche in Häfen, an Molen oder im Bereich der Ostseeförden anzutreffen, früher eher selten, kommt die Meeräsche heute immer weiter östlich in der Ostsee vor. Als ein bulliger, kräftiger Fisch, ist die Meeräsche dennoch sehr scheu und ernährt sich hauptsächlich von Algen und Wasserpflanzen. Zunehmend wird die Dicklippige Meeräsche in den Sommermonaten ein immer beliebterer Angelfisch, mit langer flexibler Angelrute und Schwimmbrot kann auf diesen Fisch geangelt werden. Das Fleisch der Meeräsche ist weiß, fest und sehr schmackhaft, es ist geschmacklich vergleichbar mit Wittling oder Dorade.

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16. Jun. 2008

Der Wurm - Angelköder - Tauwurm - RotwurmJeder Angler hat wohl schon einmal mit diesem Köder geangelt – der Regenwurm, er ist der Bekannteste und bei vielen Angler der Beliebteste Angelköder den man sich vorstellen kann. Der Regenwurm ist nicht nur einfach zu bekommen, wenn man zum Beispiel einen Garten hat, sondern er ist auch bei einer Vielzahl von Fischen einer der Top-Köder. Angelt man etwa auf Barsch kommt man an einem dicken Tauwurm nicht vorbei, und auch die ein oder andere Forelle ist bei einem dieser Würmer schon schwach geworden. Mistwurm, Kompostwurm, Rotwurm oder Dendrobena sind auf Brassen und Schleien erste Wahl und ein dickes Wurmbündel hat noch so manchen Aal zum Anbiss überzeugt. Es gibt weltweit nach sehr groben Schätzungen um die 3.000 verschiedene Wurmarten und davon findet man in Deutschland 39 Arten. Heutzutage werden Würmer teilweise in größerem Maßstab gezüchtet, denn nicht nur Angler haben ein Interesse am Wurm, auch Besitzer von Vögeln, Schildkröten oder größeren Aquarienfischen sind dankbare Abnehmer. In Angelfachgeschäften finden wir meist eine gute Auswahl an Wurmarten, denn diese Tiere lassen sich in geeigneter Umgebung recht lange lagern. Im Anschluss werden die wichtigsten Wurmarten und ihre Nutzung für Angler beschrieben.

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9. Jun. 2008

Brandenburg ist mit mehr als 3.000 natürlichen Seen und über 33.000 Kilometer Fließgewässern, das wasserreichste Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Zu den natürlichen Seen gibt es noch eine sehr große Anzahl von künstlich angelegten Gewässer, wie Teiche, Baggerseen, Talsperren und Seen aus dem Tagebau. Im Bereich der Fließgewässern finden sich neben der Oder, der Elbe, der Havel und der Spree auch sehr viele kleine und kleinste Flüsse und Bäche. Brandenburg ist also für Angler das ideale Revier um ihrem Sport nachzugehen, das beweisen schon die Zahlen – Etwas mehr 140.000 aktive Angler werden im Land Brandenburg aktuell gezählt, von denen etwa 80.000 im Landesanglerverband organisiert sind. Zu diesen beachtlichen Zahlen kommt es sicherlich auch durch die Brandenburger Regel „Friedfischangeln ohne Fischereischein“, die es seit dem 1. August 2006 erlaubt ohne Fischereischein zu Angeln. Wer auf Brassen, Rotaugen oder andere Friedfische angeln möchte, kann dies mit einer in der Nachweiskarte eingeklebten Fischereiabgabenmarke, einer Angelkarte für das Gewässer und Ausweispapieren, machen. Möchte man allerdings auch auf Raubfisch angeln, wird eine Fischereiprüfung notwendig. Wie alle deutschen Bundesländer, hat auch Brandenburg Gesetze und Verordnungen die das miteinander von Natur, Fischen und Anglern regelt, die wichtigsten Informationen findet ihr hier.

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2. Jun. 2008

Ufer mit GrasEin guter Angelplatz, oder besser viele gute Angelplätze, findet man in Schleswig-Holstein im Elbe-Lübeck-Kanal, einer Wasserstraße im östlichen Teil von Schleswig-Holstein. Der Elbe-Lübeck-Kanal führt, auf einer Länge von 61,6 Kilometern von Lauenburg an der Elbe, über Mölln bis zur Trave bei Lübeck . Gebaut wurde der ELK, wie der Elbe-Lübeck-Kanal auch genannt wird, in den Jahren von 1896 bis 1900, bis in das Jahr 1936 wurde er dann noch Elbe-Trave-Kanal genannt. Damals auf Schiffe von 1.000 Tonnen ausgelegt, ist die Wasserstraße heute für große Schiffe nicht passierbar und für viele Transportgüter unrentabel, deswegen ist dieser Kanal ein Idyll für Sportschifffahrer und andere Wassersportler. Für Angler bietet sich von der Straßenbrücke der B4 hinter Lauenburg, bis zur Straßenbrücke bei Lübeck-Moisling-Genin, genügend Raum um ihrem Hobby nachzugehen. Der Elbe-Lübeck-Kanal bietet neben einem sehr guten Bestand an Weißfisch und Karpfen, streckenweise ein gutes Vorkommen von Zandern und Quappen sowie Aal und vereinzelnd gute Hechte.

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