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27. Nov. 2008

Angler die zum Beispiel in Skandinavien Urlaub machen, lernen meist erst im Urlaub das Schleppangeln kennen. Denn nicht viele Angler haben die Möglichkeit mit einem Boot auf deutschen Gewässern herauszufahren um dort zu angeln. Denn auf den meisten Seen lohnt sich das Angeln mit den geschleppten Ködern, aber man sollte sich immer informieren, ob es an dem jeweiligen See auch erlaubt ist. Es gibt meiner Meinung nach drei Formen des Schleppfischens, die erste ist das Ufernahe Schleppen von einem kleinen Boot, das angetrieben von Elektromotor, langsam laufenden Außenborder, oder mit dem Ruder, einen kleinen bis mittleren Köder hinter sich her zieht. Es kommen bei dieser Variante meist mittelgroße Wobbler, Blinker oder Spinner zum Einsatz und die Zielfische sind Hecht, Lachs, Forelle und Barsch. Auf größeren Seen oder im Küstenbereich der Meere kommt dann eine andere Art des Schleppangelns zum Einsatz, das Trolling, wobei größere Köder mit schweren Gerät und größeren Booten auf Tiefe gebracht werden. In unseren Breiten ist das Hauptziel dieser Angelmethode Lachs und Meerforelle. Als schwerste und kostenaufwendigste Methode des Angelns mit Schleppködern ist das Big-Game-Fishing zu sehen, das aber schon wieder so viele Eigenarten und Besonderheiten hat, das es oft als eine eigene Angelmethode gezählt wird. Die fogende kleine Einführung in die Grundlagen des Schleppfischens, kann in Grundzügen auch auf alle drei Varianten ausgelegt werden.
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11. Nov. 2008

Als Angler will man ihn wenigstens einmal bezwungen haben, den Hecht (Esox lucius), neben Zander, Barsch und Wels ist der Hecht einer der beliebtesten Fische bei Anglern. Will man auf Hecht angeln, ist der Herbst die wohl beste Zeit, je nach Witterung und Wetterlage, ab Ende September bis manchmal weit in den Dezember hinein kann man diesen Raubfisch hervorragen beangeln. Denn vor dem Winter versuchen die Fische sich einen genügend großen Vorrat an Reserven anzufressen, sind dann weniger vorsichtig und lassen sich so leichter überlisten. Aber wie überlistet man einen Raubfisch wie den Hecht? Es gibt viele Methoden und Meinungen zu diesem Thema und genauso viele Experten und Profis die ihre Angelmethoden als die Beste anpreisen. Normales Angeln auf Hecht wird mit verschiedenen Kunstködern (Blinker, Gummifische, Spinner, Twister oder Wobbler) als Spinnangeln oder mit dem Boot als Schleppangeln betrieben. Die andere Möglichkeit ist das Posenangeln mit einem Köderfisch oder Fischfetzen, welche Methode man nun nutzt ist dem Angler überlassen und sollte an das jeweilige Gewässer und die Gegebenheiten angepasst werden. Denn bei der Köderwahl richtet man sich nach dem aktuellen Nahrungsangebot der Raubfische in dem jeweiligen Gewässer. Im Gegensatz zum Frühling und Sommer, in dem die Hechte meist in der Dämmerung aktiv werden, jagen die Hechte im Herbst den gesamten Tag über. Aus diesem Grund ist es im Herbst oft sinnvoll mit Naturködern, Fischfetzen und Würmern die Bereiche nahe am Grund abzusuchen, um einen lauernden Esox zum Anbiss zu verleiten. Um die herbstlichen Raubfische aus der Reserve zu locken, sind Meeresfische wie Hering, Stint oder Makrele durch ihren unwiderstehlichen Geruch eine gute Wahl. Im immer kälteren Wasser des Spätherbstes ist es wichtig, die träger werdenden Hechte aus den Unterständen zu treiben und mit verlockenden Ködern oder zusätzlichen Lockmitteln zu überlisten. Herbsthechte sind eine gute und spannende Beute bevor für viele Angler die Winterpause anfängt.