Der Rhein, ist mit seinen 1324 Gesamtkilometern, Deutschlands größter Strom. Von der Quelle in der Schweiz bis zur Mündung in den Niederlanden, wo der Rhein in die Nordsee fließt. Etwa 650 Kilometer des Rheins, also gut die Hälfte, fließt durch Deutschland. Der Rhein gilt als ein „El Dorado“ für Petrijünger allen Kalibers in jeder Kategorie der Anglerzunft. Ob es sich dabei um Angler handelt die im teilweise vom Tiedenhub geprägten Niederrhein auf Flunder und Zander angeln, oder um die Angler die in den Rhein-Altarmen den Karpfen und Brassen nachstellen. Fast jede mögliche Angelart wird in einem Gebiet des Rheins mit Sicherheit ausgeübt. Und, das obwohl noch in den 70er und 80er Jahren das Wasser des Rheins so stark belastet war, dass die gefangenen Fische nicht mehr genießbar waren. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass sich der Rhein in den letzten Jahren wieder erstaunlich gut regeneriert hat. Es gibt inzwischen eine solche Vielfalt von verschiedenen Fischarten, wie es keiner noch vor 30 Jahren je erwartet hätte. Selbst so ausgefallene Fischsorten wie Flundern, Bachforellen und Barben kommen wieder in guten Beständen vor. Und so kann man wohl annehmen, dass es kein „Anglerlatein“ ist, wenn behauptet wird, dass der Rhein das beste deutsche Zandergewässer sei.
Der Rhein wird in vier Bereiche unterteilt, die sich durch viele Merkmale von einander unterscheiden. Erstes Gebiet ist der „Hochrhein“, der von der Quelle bis nach Basel reicht. Ein Gebiet in dem der Fluss teilweise noch Wild und ungestüm ist. Als Fischregion sind hier die Forellenregion, Äschenregion und die Barbenregion bestimmend. Im Gebiet des Hochrheins liegt auch der Bodensee, der vom Rhein durch flossen wird.
Nach dem so genannten „Rheinknie“ schließt sich an den Hochrhein, der Oberrhein an. Dieser reicht von Basel bis etwa nach Bingen und durchfließt die Oberrheinische Tiefebene die bis etwa nach Mainz geht. Wichtigste Zuflüsse sind Main und Neckar. Von Bingen bis nach Bonn wird der Rhein „Mittelrhein“ genannt, hier fließen Mosel und Lahn in den Rhein. Das letzte Stück des Rheins wird dann Niederrhein genannt, von Bonn bis zur Nordsee. In diesem Bereich durchzieht der Rhein eines der am dichtesten besiedelten Gebiete in Europa: Köln, Düsseldorf und das Ruhrgebiet. Mit den Zuflüssen Sieg, Ruhr und Lippe erschließt sich für die Angler in diesen Bereichen eine große Anzahl von Möglichkeiten um ihrem Hobby nachzugehen.
Ab der Grenze zu den Niederlanden ist der Rhein bestimmt durch Tiedenhub und Brackwasser. Hier teilt sich der Rhein auch in ein weites Delta mit den Flussarmen Waal, Nederrijn und Ijssel. Möglichkeiten für Zander gibt es in diesem Bereich ohne Ende und die Fangmeldungen die vor hier kommen belegen das der Rhein zu einem der Besten Zandergewässern in Europa gehört.
Von Süden, der Schweiz bis nach Norden, den Niederlanden ist der Rhein heute ein erstklassiges Angelgewässer, das mit Angelplätzen aufwarten kann, von denen ein Angler nur träumen kann. Dank Umweltschutz und heutigem Naturbewusstsein ist der Rhein wieder ein lebendiges Gewässer.
Einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten des Rheins, möchte im Teil zwei „Rhein: Von der Schweiz bis zur Nordsee“ geben. Wer eigene Berichte, Fotos oder Fangmeldungen aus dem Rhein hier zeigen möchte, schreibt uns einfach eine Mail.
-fb

Was ist den mit dem zweiten Teil? Du hattest geschrieben, das du einen weiteren Bericht über den Rhein schreiben wolltest?
8. Jan. 2010 | #
Ja stimmt, ich komme bloß irgendwie nie dazu weiterzuschreiben. Aber ich werde mich ranmachen – Versprochen!
10. Jan. 2010 | #
So, jetzt ist er fertig … nicht so ausführlich wie erhofft, aber dazu angele ich zu selten am Rhein.
21. Jan. 2010 | #
ich wohne in der nähe vom reihn hab nen angelschein und gehe jeden 2 tag zum reihn und hab schon SOOO viel da gefangen
11. Jun. 2010 | #
Jeder 2ten Tag? Respekt! Ich schaffe es gerade mal 2 mal im Monat und ich kann den Rhein von meiner Wohnung fast sehen. dp
14. Jun. 2010 | #