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8. Jun. 2010

Angeln in Italien - Angeln im UrlaubImmer noch eines der beliebtesten Reiseziele für deutsche Touristen: Italien. Besonders für Urlauber aus dem südlichen Teilen der Republik, ist Italien relativ einfach zu erreichen. Mit dem Auto durch die Alpen, ist man in ein paar Stunden in Italien. So lässt sich auch ein verlängertes Wochenende dazu nutzen, einen Angelausflug an den Gardasee oder an einen der anderen Norditalienischen  Gewässer zu machen. Wenn man nicht gerade vorhat in Italien nur am Strand zu liegen, kann dieses Land auch für uns Petrijünger ein sehr interessantes Reiseziel sein. Obwohl Italien anhand der geografischen Gegebenheiten eher eine kleine Auswahl an Angelplätzen im Süßwasser hat, bietet es dennoch einige der besten in Europa. Was in Italien an Gewässern mit Süßwasser fehlt, wird mit einer Küstenlänge von über 7.300 Kilometern ausgeglichen. Hervorragende Reviere für das Meeresangeln und einige der besten Europäischen Angelplätze im Süßwasser lassen so manchen Urlaubstag zu einem guten Angeltag werden.

Bei einem Urlaub in Italien erwarten die Angelfreunde einige der schönsten und fischreichsten Gewässer Europas: zum Beispiel der bekannte Fluss Po oder der Gardasee.

Das Angeln im Gardasee ist für angelbegeisterte Urlaube eine echte Herausforderung. An den Nordufern des Gardasees machen es die felsigen Steilküsten den Anglern oftmals schwer, einen geeigneten Platz zum Angeln zu finden. Deshalb bevorzugen viele Angelfreunde das Südufer. Das ist zwar stellenweise mit einem breiten Schilfgürtel bewachsen, aber das Wasser ist dadurch auch flacher und nährstoffreicher. Der Fischbestand ist sehr groß und mit etwas Anglerglück lassen sich an den Angelgebieten am Südufer des Gardasees Rotfedern, Hechte, Barsche, Karpfen, Schleie und Barben fangen.

Das Stippangeln auf Rotfedern ist den ganzen Tag möglich und eine interessante Angelmethode. Von den Angelstegen und den Schilfkanten lassen sich die Rotfedern leicht mit Weißbrot anfüttern. Zum Stippangeln ist eine Schnur von 0,18 Millimeter und fünf Metern Länge, eine leichte Pose und ein kleiner Haken vollkommen ausreichend. In den Abendstunden ist ein Angeln auf Hecht und Barsche oftmals sehr erfolgreich. Allerdings sind die Sommermonate dazu eher ungeeignet. Bei einem Urlaub im Herbst oder Winter in Italien, sind die Fangergebnisse auf alle Fälle besser.

Bei einem Urlaub in Italien ist die Molenangelei sehr beliebt. Bei dieser Form des Angelns kann mit guten Fangergebnissen von den felsigen Küsten, Molen oder kleinen Hafenbecken aus, geangelt werden. Die Angelfreunde schätzen vor allem die Meerbrassen als einen sehr schmackhaften Fisch. Meerbrassen können mit Süßwasserangelruten geangelt werden, die mit einem Haken der Größe 6 – 8 mit kurzen Schenkeln versehen werden. Als Köder werden Muscheln, Schnecken, Würmer oder kleine Stücke von Sardinen verwendet. Weitere Fische die an der italienischen Küste gefangen werden sind: Meeräschen, Meerbarben und auch Sardinen und Tintenfische. Geeignete Angelköder gibt es in Italien in allen Angelgeschäften zu kaufen. Naturköder findet man auf allen Märkten und in vielen  Fischgeschäften, die es in fast jedem Ort gibt.

Zu einem Urlaub ganz besonderer Art, zählt für viele Angelfreunde ein Wallerangelurlaub am Po. Hier gibt es außerdem sehr gute Bestände an kapitalen Zandern und Karpfen. Zander und Wels sind vor allem in den Seitenarmen des Po beheimatet und ein gern gesehener Fang.

Ein Angelschein Italien kann in Angelgeschäften und Tabakläden erworben werden. Zu diesem Angelschein werden zwei Stempelmarken ausgehändigt, die in das Formular geklebt werden müssen. Zusätzlich muss der Urlauber auf einem Postamt eine Gebühr einzahlen. Die genaue Prozedur sollte auf alle Fälle vorher beim zuständigen Fremdenverkehrszentrum erfragt werden, oftmals sind die dort gegebenen Tipp mit einer großen Zeitersparnis verbunden.

Ohne einen gültigen Angelschein kann das Angeln sehr teuer werden, denn es werden ständige Kontrollen durchgeführt. Die Höhe der dann fällig werdenden Strafen, ist verhältnismäßig hoch. Durch diese sehr harten Regeln ist es für alle Angelplätze von Vorteil, bei dem Ortsansässigen Fremdenverkehrsbüro anzufragen, ob es besondere Regeln oder Verbote gibt.

Das Fremdenverkehrsbüro am Urlaubsort kann auch oftmals bei vielen Gewässern oder Küstenabschnitten helfen um die erforderlichen Erlaubnisscheine zu bekommen. Unter Vorlage des Fischereischein kann man aber auch in vielen Angelläden, Tabakläden, Hotels oder an Tankstellen die Erlaubnisscheine erwerben. Wichtig – erkundigt euch immer erst über den Angelplatz!

Kleiner Tipp: beobachtet die Einheimischen beim Angeln, dann habt ihr selbst auch mehr Erfolg.

–fb

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