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15. Jul. 2009

Die Barbe (barbus barbus)Die Barbe ist ein Fisch, der in sauerstoffreichen und steinigen bis kiesigen Fließgewässern lebt. Diese Region des Flusses, in dem die Barbe lebt, wird auch Barbenregion genannt. Sie folgt im Flussverlauf der Äschenregion, sie bildet in unseren Flusssystemen den Mittelteil und zeichnet sich durch klares, rasch fließendes und sauerstoffreiches Wasser aus. Die Barbe war im Jahre 2003 „Fisch des Jahres„, was darauf aufmerksam machen sollte das die Verbauung durch Wasserkraftwerke und andere Sperranlagen zur nachteiligen Veränderung dieses Lebensraumes führt. Die früher sehr häufig anzutreffende Fischart, wird heute in ihrem Bestand immer weiter zurückgedrängt. Andere Namen für die Barbe sind Pigge, Barbel oder Flussbarbe. Die Barbe ist eine wandernde Fischart, die zur Laichzeit Flussaufwärts zieht, um dort für Nachwuchs zu sorgen. Für Angler hat die Barbe als Strömungsfisch einen besonderen Reiz, weil er im Drill meist eine schnelle und kräftige Flucht an den Tag legt. Zwar ist die Barbe kein ausdauernder Kämpfer, aber man sollte den Fisch auch kurz vor der Landung niemals unterschätzen. Als Speisefisch ist die Barbe für viele nur bedingt von Interesse, weil sie recht viele Gräten besitzt und das Fleisch vom Geschmack her eher der durchschnitt ist.

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24. Mrz. 2009

rotauge-ploetze-rutilusDas Rotauge ist die häufigste heimische Fischart – Welcher Angler hat diesen Fisch nicht schon einmal gefangen, für viele wird er auch vielleicht der erste Fisch überhaupt gewesen sein. Von Sibirien bis zu den Pyrenäen, von Schweden bis zu den Alpen ist diese Fischart in Europa verbreitet. Das Rotauge, das auch häufig Plötze genannt wird, ist ein typischer Weißfisch, der sich gern in krautreichen und sommerwarmen Gewässern aufhält. Das Rotauge findet man darüber hinaus in fast allen stehenden und langsam fließenden Gewässern Europas. Außerdem gibt es diese Fischart in den Brackwassergebieten der Ostsee und in vielen Flussmündungen. Das Rotauge ist ein eher klein bleibender Fisch, der aber teilweise in waren Massen ein Gewässer bevölkert. Beliebteste Angelmethoden auf die Plötze sind unter anderem das Angeln mit der Stipprute, oder mit der leichten Posenrute an dünnem, feinen Geschirr. Das Rotauge ist ein interessanter Angelfisch, da er sich mit leichtem Geschirr und wenig Ausrüstung in guten Mengen fangen lässt. Durch sein schmackhaftes, aber grätenreiches Fleisch ist das Rotauge weit mehr als nur Beifang und hat zu Recht unter Angler viele Freunde.

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17. Dez. 2008

Die Quappe wird im Bodensee Trüsche, in Teilen von Süddeutschland Trische, Rutte, Aalrutte, Aalquappe oder Aalraupe und norddeutsch Quappaal genannt. Die Quappe ist der einzige Vertreter der dorschartigen Fische im Süßwasser, der hier auch laicht. Die Quappe oder Rutte ist durch spezielle Anforderungen und Lebensbedingungen ein eher seltener Fisch und ist in vielen Bundesländern durch Mindestmasse und Schonzeiten geschützt.Weil die Quappe oder Rutte in Forellengewässern früher ein sehr gefürchteter Laichräuber war, wurde sie in einigen Gewässer fast ausgerottet. Heute wird viel für die Arterhaltung und die Verbreitung dieser Fischart getan, so war die Quappe im Jahre 2002 der Fisch des Jahres. Die Quappe ist ein sehr versteckt lebender Fisch, der meist nur Nachts auf die Jagd geht. Deswegen ist er auch bei vielen Angler eine eher unbekannte Fischart. Eine weitere Besonderheit ist, das die Quappe im Winter am aktivsten ist, und so für viele Angler einfach außerhalb der Saison lebt.
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6. Okt. 2008

Die Schleie ist ein Weißfisch der zu den Karpfenartigen (Cypriniden) gezählt wird, wie viele Fische dieser Gattung, lebt auch die Schleie überwiegend in langsam fließenden oder stehenden Gewässern in Grundnähe. Weil die Schleie ein recht vorsichtiger Fisch ist und meist nur sehr schwer an den Haken zu bekommen ist, wird die Schleie von Anglern mit sehr feinem und sensiblem Gerät beangelt. Auffälligste Merkmale der Schleie sind unter anderem die sehr kleinen Schuppen und die normalerweise olivgrüne dunkle Färbung. Auffällig sind auch der im Verhältnis sehr dicke Schwanzstiel und die ausgeprägte Schleimschicht die diesen Fisch umgibt. Die Schleie wurde im Jahr 2007 gemeinsam von Deutschland und Österreich zum Fisch des Jahres gewählt, um einer breiteren Öffentlichkeit diesen Fisch vorzustellen und auf die Gefährdung des Lebensraums Wasser hinzuweisen. Denn trotz, der über fast gesamt Europa verlaufenden Verbreitung der Schleie, ist dieser Fisch eher unbekannt.

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4. Aug. 2008

Europäische ÄscheDie Äsche ist ein beliebter Angelfisch, besonders für Fliegenfischer, da die Äsche durch ihre Vorsicht, Schnelligkeit und Kraft dem Angler all sein Können abfordert. Die Äsche, die im englischen Grayling genannt wird, ist verwandt mit Forellen und Lachsen, gehört also zu den Salmoniden, was unschwer an der Fettflosse zu erkennen ist. Herausragendes Merkmal der Äsche ist die extrem große und farbig gebänderte Rückenflosse, die auch wegen ihrer Form und Größe Fahne genannt wird. Lebensraum der Äsche ist in der Hauptsache die so genannte Äschenregion, die unterhalb der Forellenregion zwar noch starke Strömung voraussetzt, aber im Gegensatz zu dieser etwas ruhiger ist. Als Speisefisch ist die Äsche durch ihr festes, aromatisches Fleisch beliebt, der typische Geruch nach Thymian, der ein besonderes Merkmal der Äsche ist, verschwindet leider bei der Zubereitung.

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24. Jun. 2008

MeeräscheDie Meeräsche, oder besser die Dicklippige Meeräsche ist einigen vielleicht aus dem Urlaub an der Mittelmeerküste oder der südlichen Atlantikküste von Frankreich, Spanien oder Portugal bekannt, die wenigsten aber wissen das dieser Fisch auch ein Sommergast in unseren Gewässern ist. An unseren Küsten ist die Meeräsche in Häfen, an Molen oder im Bereich der Ostseeförden anzutreffen, früher eher selten, kommt die Meeräsche heute immer weiter östlich in der Ostsee vor. Als ein bulliger, kräftiger Fisch, ist die Meeräsche dennoch sehr scheu und ernährt sich hauptsächlich von Algen und Wasserpflanzen. Zunehmend wird die Dicklippige Meeräsche in den Sommermonaten ein immer beliebterer Angelfisch, mit langer flexibler Angelrute und Schwimmbrot kann auf diesen Fisch geangelt werden. Das Fleisch der Meeräsche ist weiß, fest und sehr schmackhaft, es ist geschmacklich vergleichbar mit Wittling oder Dorade.

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18. Mai. 2008

BachforelleDie Bachforelle (Salmo trutta forma fario) gehört zu den, von den Meerforellen abstammenden, im Süßwasser lebenden Fischen, zu denen auch die Seeforelle gehört. Wie der Name schon sagt, kommt die Bachforelle zumeist in Bächen und in Sauerstoffreichen Flüssen vor, wobei sie aber auch in einigen klaren und kalten Seen lebt. Neben Saiblingen und Regenbogenforellen bildet die Bachforelle eine der wichtigsten Zielfischarten für die Fliegenfischerei. Durch die Einführung der Regenbogenforelle, ist die Bachforelle durch den starken Konkurrenzdruck, in vielen Gewässern auf dem Rückzug, nur durch stetigen Besatz kann die Population gehalten werden. Weil die Bachforelle höhere Anforderungen an, Wasserqualität und Lebensraum stellt, wird sie häufig von der Regenbogenforelle aus ihren angestammten Gebieten verdrängt.

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3. Apr. 2008

Der Hornhecht - Belone beloneWenn Anfang Mai die Hornhechte an unsere Küsten kommen, sieht man viele Angler an den Molen und Anlegern der Nordsee, oder im gesamten Bereich der Ostsee auf diesen Oberflächenjäger angeln. Der Hornhecht der sich im gesamten Nordostatlantik und den angrenzenden Meeren heimisch fühlt verbringt die kalte Jahreszeit in tieferen Wasserregionen und kommt nur in den Sommermonaten zu uns in Flachere Zonen um hier zu laichen. Hauptbeute der schlanken und schnellen Jäger ist Sandaale und junge Heringe die sie dank ihrer guten Augen dicht unter der Oberfläche erbeuten. Da der Hornhecht ein Augenjäger ist, nutzt er das Tageslicht für seine Beutezüge und jagt nicht in der Dunkelheit. Das typischste Merkmal des Hornhechts sind seine Grünen Gräten, die trotz ihres ungewöhnlichen Aussehens nicht giftig sind.

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24. Mrz. 2008

Fischkunde: Limanda limanda - Die Kliesche - PlattfischDie Kliesche ist einer der Plattfische die in der Brandung häufiger gefangen werden, neben der Flunder ist die Kliesche der meist gefangene Plattfisch an unseren Küsten. Der küstennah lebende Plattfisch ist nicht so tolerant gegenüber Süßwasser wie zum Beispiel die Flunder, die auch in die Flüsse aufsteigt, die Kliesche ist ein eher empfindlicher Fisch gegenüber der Wasserqualität. Hauptverbreitungsgebiet der Kliesche ist die südliche Nordsee, an der Küste und im Wattenmeer, sie kommt aber auch in der westlichen Ostsee bis an die Küsten von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern vor. Um die Kliesche von anderen Plattfischarten zu unterscheiden, kann die über der Brustflosse halbkreisförmig gebogene Seitenlinie dienen, außerdem besitzt die Kliesche im Gegensatz zur Scholle und der Flunder keine ausgeprägten Flecken auf der Augenseite. Mit geschätzten 1.5 Millionen Tonnen Klieschen in der gesamten Nordsee kommt diesem Plattfisch eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung in der Europäischen Fischerei zu.

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23. Feb. 2008

Der Kaulbarsch - FischkundeViele werden den Kaulbarsch nicht unbedingt als Angelfisch bezeichnen, aber wenn man einmal an einem Fluss im Tiedenbereich der Nordsee oder in den Ausgesüßten Boddengewässern geangelt hat, wird feststellen das der Kaulbarsch sehr wohl ein Angelfisch ist, ob man will oder nicht. Sehr häufig trifft man auf größere Schwärme von Kaulbarschen, die es einem schwer machen den eigentlichen Zielfisch zu erbeuten. Ob man nun mit der Grundrute und Wurm auf Aal geht oder mit dem Twister auf Zander angelt, mit Sicherheit wird sich auch der ein oder andere Kaulbarsch am Haken wiederfinden. Da der Kaulbarsch recht klein bleibt, wird er auch nicht als Speisefisch genutzt, obwohl sein Fleisch durchaus wohlschmeckend ist. Alles in allem wird der Kaulbarsch von Anglern eher ungern gesehen, es sein denn als Köderfisch oder als Indikator ob die gewählte Montage oder Köderfarbe richtig ist.

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