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23. Aug. 2007

Der Barsch (Perca fluviatilis) - FlussbarschDer Flussbarsch, der auch Kretzer, Bürschling oder Egli genannt wird, ist einer der von Anglern am meisten gefangenen Fischarten. Er kommt in fast gesamt Europa vor und ist in vielen Gewässern beheimatet. Man kann dem Flussbarsch mit der Spinnangel ebenso nachstellen wie mit einem Wurm an der Pose. Sein Fleisch ist fest und schmackhaft und hat relativ wenig Gräten.


Merkmale:
Der Flussbarsch - Der Barsch Der Barsch hat einen gedrungenen und im Alter an der Basis breiter Körper, er hat eine grün bis olivgrüne Färbung und fünf bis neun Querbinden an den Seiten. Die Bauchseite ist weißlich, die Rückenpartie dunkel. Er hat wie alle Barschartigen zwei Rückenflossen, die vordere ist mit Stachelstrahlen versehen und am Ende der ersten Rückenflosse ist dunkler Fleck. Der Barsch hat brustständige Bauchflossen, die wie die Afterflossen eine leuchtend rote Färbung aufweisen. Am Ende der spitz nach hinten auslaufenden Kiemendeckel hat der Flußbarsch einen kleiner Dorn. Er hat sehr feste und relativ kleine Schuppen und eine recht dicke und wiederstandsfähige Haut. Der Barsch hat ein endständiges und bis zur Mitte der Augen gespaltenes Maul mit kleinen Zähnen.

Lebensraum & Verbreitung:
Der Barsch kommt mit Ausnahme der Iberischen Halbinsel, dem westlichen Balkan, Nordschottlands, Italiens und dem nördlichen Norwegen in ziemlich allen Binnengewässern Europas vor. Anzutreffen ist er aber auch in Brackwasserzonen der Europäischen Flüsse wie Rhein, Elbe, Loire und Maas und in den Brackwasserbereichen der Ostsee. Der Barsch ist ein in diesen Gewässern häufig anzutreffender Fisch.

Vermehrung:
Die Laichzeit erstreckt sich, nach Gewässer von März bis Juni. Das Wasser muss dann etwa 10°C erreicht haben, dann versammeln sich die Flussbarsche zu größeren Schwärmen. Die Fische wandern teilweise kürzere Strecken um an flachen Uferstellen ablaichen zu können. Hier werden die Eier in Form von langen, netzartigen Schnüren den sogenannten Barsch-Schnüren an Wasserpflanzen, Steinen oder Ästen abgelegt. Die Brut des Barsches schlüpft nach etwa sieben Tagen. Barsche werden nach ungefähr 2 Jahren geschlechtsreif und vermehren sie sich sehr schnell bei günstigen Lebensbedingungen.

Nahrung:
Der Barsch frisst alles was er bewältigen kann, er ist ein aktiver im Rudel jagender Raubfisch. Als Jungfisch frisst der Barsch Insektenlarven, Würmer und Kleinkrebse, später dann Fischbrut und Jungfische, hier vor allen Dingen Lauben, Rotaugen und andere Weißfische.

Größe & Alter:
Durchschnittsgrößen liegen zwischen 15 und 30 Zentimeter, längen von 40 bis 50 Zentimeter sind möglich. Das Gewicht kann dann maximal 3 Kilogramm erreichen. Das maximale Alter eines Flussbarsches liegt bei etwa 12 Jahren.

Angelköder:
Kunstköder, Wobbler, Spinner, Blinker, Gummifische, Twister
Köderfisch, Fischfetzen
Streamer

Angelmethoden:
Spinnfischen
Pose mit kleinem Köderfisch oder Wurm
Grundangeln mit Fischfetzen, kleinem Köderfisch oder Wurm
Fliegenrute

Mehr zu diesem Thema hier:



7 Kommentare »

  1. humba schreibt:

    das war echt gute arbeit von euch ich habe endlich die information gefunde die ich brauchte.

    16. Jan. 2008 | #

  2. Angelköder: Regenwurm, Tauwurm, Dendrobena, Mistwurm | Angler-Seiten schreibt:

    […] um auch größere Fische zu locken. Als Einzelköder ist der Tauwurm gut für Barsch, Aal und Forelle, im Bündel lassen sich auch Waller zum Anbiss […]

    16. Jun. 2008 | #

  3. - schreibt:

    Ich wollte eigentlich nur sagen das diese Seite ein bisschen bunter gestalltet werden kann.

    25. Sep. 2008 | #

  4. admin schreibt:

    @-: Bin Angler … kein Maler 🙂 😉

    27. Sep. 2008 | #

  5. wolfgang schreibt:

    Hab in diesem Jahr Angelurlaub in St. Anna Schweden auf einer Insel ca. 3o km vom Festland gemacht. Solche Barsche wie dort hatte ich vorher nicht gesehen geschweige geangelt.Der größte Barsch den mein Kumpel geangelt hat war sage und schreibe 68 in Worten achtundechzig cm lang. Bilder sind vorhanden. Barsche von 45 – 55 waren normal. Wir haben sie in Massen geangelt und das sehr erfolgreiche Hechtangelneingestellt und nur noch auf Barsch sehr starke Kämpfer und große Zander etwas lahmer geangelt. Es war5 der Hammer. wir fahren wieder dort hin.PS. Geangelt auf Barsch wurde mit großem Wobler oder großem Gummifisch schwarz.

    1. Nov. 2009 | #

  6. admin schreibt:

    @wolfgang: Wenn ich das lese, bekomme ich zittrige Hände 🙂 Das hört sich an, wie ziemlich nah am Paradies! Wo liegt denn St. Anna in Schweden? Wo kann ich mir die Bilder ansehen?

    2. Nov. 2009 | #

  7. multikulinarisches schreibt:

    Süßwasserfisch #2: Flussbarsch…

    Perca fluviatilis [Flussbarsch / Kretzer / Egli] Public domain via Wikimedia Commons Für die einleitenden Worte zum Süßwasserfisch #2 des Süßwasserfisch-Blogevents lasse ich auszugsweise das Buch ‚Allgemeine Naturgeschichte für alle Stände‘ von 1833 …

    8. Feb. 2013 | #

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