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3. Apr. 2008

Der Hornhecht - Belone beloneWenn Anfang Mai die Hornhechte an unsere Küsten kommen, sieht man viele Angler an den Molen und Anlegern der Nordsee, oder im gesamten Bereich der Ostsee auf diesen Oberflächenjäger angeln. Der Hornhecht der sich im gesamten Nordostatlantik und den angrenzenden Meeren heimisch fühlt verbringt die kalte Jahreszeit in tieferen Wasserregionen und kommt nur in den Sommermonaten zu uns in Flachere Zonen um hier zu laichen. Hauptbeute der schlanken und schnellen Jäger ist Sandaale und junge Heringe die sie dank ihrer guten Augen dicht unter der Oberfläche erbeuten. Da der Hornhecht ein Augenjäger ist, nutzt er das Tageslicht für seine Beutezüge und jagt nicht in der Dunkelheit. Das typischste Merkmal des Hornhechts sind seine Grünen Gräten, die trotz ihres ungewöhnlichen Aussehens nicht giftig sind.


Merkmale:
Der Hornhecht hat einen schlanken pfeilförmigen Körper, er hat eine weit hinten liegende Rücken- und Afterflosse und die Schwanzflosse ist tief gegabelt. Der Rücken des Hornhechts ist leuchtend grünlich-blau und der Bauch ist silbrig gefärbt. Den Namen hat der Hornhecht durch sein langes, schnabelförmiges Maul bekommen das gespickt ist mit mehreren Reihen von scharfen kleinen Zähnen. Ungewöhnlichstes Merkmal sind aber die grünlichen Gräten die sich kontrastreich von dem hellen weißen Fleisch des Fisches abheben, verantwortlich ist der natürliche Farbstoff Vivianit.

Lebensraum & Verbreitung:
Der Hornhecht kommt im gesamten Nordostatlantik vor, an der europäische Westküste von Marokko bis nach Island, in der Ostsee und der Nordsee. Unterarten des Hornhechts kommen auch im Mittelmeer und im Schwarzen Meer vor. In der kalten Jahreszeit lebt der Hornhecht in tieferen Bereichen des offenen Meers oder wandert südlich in wärmere Gebiete, im Frühjahr und Sommer kommt er dann in die flachere Zonen der Küstennahen Gewässer um hier zu laichen und zu jagen.

Vermehrung:
Im Mai und Juni laicht der Hornhecht in den Küstenbereichen ab. In der Ostsee sucht der Hornhecht Bereiche wie zum Beispiel die Bodden oder Seegrasfelder um zu Laichen. In der Nordsee bietet das Wattenmeer ein ideales Laichrevier in dem der Hornhecht über Algenfeldern oder Seegraswiesen seinen Laichgeschäft nachgeht. Beim Laichen geben die Hornhecht-Rogner einige tausend etwa 3 Millimeter große Eier ab, die sich mit ihren langen Haftfäden an Algen, Tang oder Treibgut festhalten. In der ersten Zeit ernähren sich die Jungfische von Zoo-Plankton und sind im ersten Winter schon etwa 25 Zentimeter lang.

Nahrung:
Hauptbeute der aktiven Jäger sind Sandaale, kleine Heringe oder andere kleine, junge Fische die sie dicht unter der Oberfläche erbeuten können.

Größe & Alter:
Der Durchschnitt beim Hornhecht liegt bei etwa 60 bis 70 Zentimeter, das Gewicht beträgt dann etwa 300 bis 400 Gramm. Maximal kann der Hornhecht einen Meter lang werden, das maximale Gewicht beträgt dann bis zu 1500 Gramm.

Angelköder:
Schlanke Blinker, längliche Fischfetzen, Sandaale

Angelmethoden:
Aktives Spinnfischen mit Blinkern oder Fischfetzen oder mit der gezupften Pose und Fischfetzen.

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1 Kommentar »

  1. timo schreibt:

    also wir waren 2008 in den sommerferien an der ostsee und haben in 2 mehr als 45 hornis zuzweit gefangen mit einer wasserkurgel und jetzt mein tipp fragt im angelladen nach tobiasfisch wer es nicht weiß das funkelt wunderbar..!

    dann ma an alle angler und anglerinn !!!!!! PETRI HEIL !!!!!!

    20. Jun. 2009 | #

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