Mit etwa 18 Millionen Einwohner, das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland. Etwas mehr als 34.000 Km² ist Nordrhein-Westfalen oder kurz NRW groß, das ist das viertgrößte Bundesland der Republik. In NRW liegen große Städte wie Köln, Dortmund, Essen oder Düsseldorf – die alle mehr als eine halbe Millionen Einwohner zählen. Das sind Zahlen die verdeutlichen das Nordrhein-Westfalen ein aktives und pulsierendes Bundesland ist. Trotzdem gibt es auch hier eine völlig andere, ruhige naturnahe Seite. Mit dem Rhein, der Weser sowie den Flüssen Ruhr, Sieg, Wupper, Lippe und Ems besitzt NRW einige der interessantesten Flüsse die man sich als Angler wünschen kann. Zu diesen guten Angelmöglichkeiten in den großartigen Fließgewässern kommen noch fast 70 Talsperren hinzu. Hierzu gehören bekannte Gewässer wie Möhnetalsperre, Sorpesee, Rurtalsperre oder Biggesee. Bei knapp 1,8 Prozent Wässerfläche auf die Gesamtfläche gerechnet, hat NRW einige der bekanntesten Angelgewässer Deutschlands. Nicht nur auf Grund dieser guten Gewässer, zählt NRW mehr als 250.000 aktive Angler, von denen ca. 130.000 in Vereinen organisiert sind. Diesen Sportlern steht ein starker Verband und ein kompetentes Regelwerk zur Seite.
Wer eine Angelsendung sehen möchte, indem ein Angler wirklich mit Leib und Seele bei der Sache ist, sollte sich die Sendung mit Cyril Chauquet auf DMAX anschauen. Der Abenteurer geht in der ganzen Welt auf die Jagd nach dem ultimativen Drill. In 13 Folgen geht es von New York und Kanada über Irland und Schweden bis nach Marokko und Guinea. Die im original “The Fishing Adventurer” betitelte Serie, zeigt die schönsten Seiten des Angelns in den schönsten Ländern der Erde. Was besonders positiv zu bewerten ist, ist der sorgsame Umgang mit den Fischen, bei dem sich andere Angel-Shows noch eine Scheibe abschneiden können. Also, wer mal einen guten Angler an schönen Angelplätzen sehen möchte, sollte Samstags auf DMAX anschalten.
Das Rotauge ist die häufigste heimische Fischart – Welcher Angler hat diesen Fisch nicht schon einmal gefangen, für viele wird er auch vielleicht der erste Fisch überhaupt gewesen sein. Von Sibirien bis zu den Pyrenäen, von Schweden bis zu den Alpen ist diese Fischart in Europa verbreitet. Das Rotauge, das auch häufig Plötze genannt wird, ist ein typischer Weißfisch, der sich gern in krautreichen und sommerwarmen Gewässern aufhält. Das Rotauge findet man darüber hinaus in fast allen stehenden und langsam fließenden Gewässern Europas. Außerdem gibt es diese Fischart in den Brackwassergebieten der Ostsee und in vielen Flussmündungen. Das Rotauge ist ein eher klein bleibender Fisch, der aber teilweise in waren Massen ein Gewässer bevölkert. Beliebteste Angelmethoden auf die Plötze sind unter anderem das Angeln mit der Stipprute, oder mit der leichten Posenrute an dünnem, feinen Geschirr. Das Rotauge ist ein interessanter Angelfisch, da er sich mit leichtem Geschirr und wenig Ausrüstung in guten Mengen fangen lässt. Durch sein schmackhaftes, aber grätenreiches Fleisch ist das Rotauge weit mehr als nur Beifang und hat zu Recht unter Angler viele Freunde.
Die Quappe wird im Bodensee Trüsche, in Teilen von Süddeutschland Trische, Rutte, Aalrutte, Aalquappe oder Aalraupe und norddeutsch Quappaal genannt. Die Quappe ist der einzige Vertreter der dorschartigen Fische im Süßwasser, der hier auch laicht. Die Quappe oder Rutte ist durch spezielle Anforderungen und Lebensbedingungen ein eher seltener Fisch und ist in vielen Bundesländern durch Mindestmasse und Schonzeiten geschützt.Weil die Quappe oder Rutte in Forellengewässern früher ein sehr gefürchteter Laichräuber war, wurde sie in einigen Gewässer fast ausgerottet. Heute wird viel für die Arterhaltung und die Verbreitung dieser Fischart getan, so war die Quappe im Jahre 2002 der Fisch des Jahres. Die Quappe ist ein sehr versteckt lebender Fisch, der meist nur Nachts auf die Jagd geht. Deswegen ist er auch bei vielen Angler eine eher unbekannte Fischart. Eine weitere Besonderheit ist, das die Quappe im Winter am aktivsten ist, und so für viele Angler einfach außerhalb der Saison lebt.
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Angler die zum Beispiel in Skandinavien Urlaub machen, lernen meist erst im Urlaub das Schleppangeln kennen. Denn nicht viele Angler haben die Möglichkeit mit einem Boot auf deutschen Gewässern herauszufahren um dort zu angeln. Denn auf den meisten Seen lohnt sich das Angeln mit den geschleppten Ködern, aber man sollte sich immer informieren, ob es an dem jeweiligen See auch erlaubt ist. Es gibt meiner Meinung nach drei Formen des Schleppfischens, die erste ist das Ufernahe Schleppen von einem kleinen Boot, das angetrieben von Elektromotor, langsam laufenden Außenborder, oder mit dem Ruder, einen kleinen bis mittleren Köder hinter sich her zieht. Es kommen bei dieser Variante meist mittelgroße Wobbler, Blinker oder Spinner zum Einsatz und die Zielfische sind Hecht, Lachs, Forelle und Barsch. Auf größeren Seen oder im Küstenbereich der Meere kommt dann eine andere Art des Schleppangelns zum Einsatz, das Trolling, wobei größere Köder mit schweren Gerät und größeren Booten auf Tiefe gebracht werden. In unseren Breiten ist das Hauptziel dieser Angelmethode Lachs und Meerforelle. Als schwerste und kostenaufwendigste Methode des Angelns mit Schleppködern ist das Big-Game-Fishing zu sehen, das aber schon wieder so viele Eigenarten und Besonderheiten hat, das es oft als eine eigene Angelmethode gezählt wird. Die fogende kleine Einführung in die Grundlagen des Schleppfischens, kann in Grundzügen auch auf alle drei Varianten ausgelegt werden.
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Als Angler will man ihn wenigstens einmal bezwungen haben, den Hecht (Esox lucius), neben Zander, Barsch und Wels ist der Hecht einer der beliebtesten Fische bei Anglern. Will man auf Hecht angeln, ist der Herbst die wohl beste Zeit, je nach Witterung und Wetterlage, ab Ende September bis manchmal weit in den Dezember hinein kann man diesen Raubfisch hervorragen beangeln. Denn vor dem Winter versuchen die Fische sich einen genügend großen Vorrat an Reserven anzufressen, sind dann weniger vorsichtig und lassen sich so leichter überlisten. Aber wie überlistet man einen Raubfisch wie den Hecht? Es gibt viele Methoden und Meinungen zu diesem Thema und genauso viele Experten und Profis die ihre Angelmethoden als die Beste anpreisen. Normales Angeln auf Hecht wird mit verschiedenen Kunstködern (Blinker, Gummifische, Spinner, Twister oder Wobbler) als Spinnangeln oder mit dem Boot als Schleppangeln betrieben. Die andere Möglichkeit ist das Posenangeln mit einem Köderfisch oder Fischfetzen, welche Methode man nun nutzt ist dem Angler überlassen und sollte an das jeweilige Gewässer und die Gegebenheiten angepasst werden. Denn bei der Köderwahl richtet man sich nach dem aktuellen Nahrungsangebot der Raubfische in dem jeweiligen Gewässer. Im Gegensatz zum Frühling und Sommer, in dem die Hechte meist in der Dämmerung aktiv werden, jagen die Hechte im Herbst den gesamten Tag über. Aus diesem Grund ist es im Herbst oft sinnvoll mit Naturködern, Fischfetzen und Würmern die Bereiche nahe am Grund abzusuchen, um einen lauernden Esox zum Anbiss zu verleiten. Um die herbstlichen Raubfische aus der Reserve zu locken, sind Meeresfische wie Hering, Stint oder Makrele durch ihren unwiderstehlichen Geruch eine gute Wahl. Im immer kälteren Wasser des Spätherbstes ist es wichtig, die träger werdenden Hechte aus den Unterständen zu treiben und mit verlockenden Ködern oder zusätzlichen Lockmitteln zu überlisten. Herbsthechte sind eine gute und spannende Beute bevor für viele Angler die Winterpause anfängt.
Berlin: Nicht nur Hauptstadt der Republik und größte Stadt Deutschlands, sondern auch ein interessantes Revier für Sportangler. Die Stadt Berlin hat sich seit dem Jahr 1995 zur Aufgabe gemacht ihren Bürgern das Angeln weiträumig zu ermöglichen, hierfür wurden Gesetze und Regelungen angepasst und geändert. Heute haben die Berliner Angler, die sich auch gerne Stadtangler nennen eine breite Auswahl von Angelmöglichkeiten in verschiedenen Seen, Kanälen und Flüssen. Wer in Berlin angeln möchte, muss zwei Dinge bei sich haben, zum einen den Fischereischein und eine Angelkarte für das Gewässer das beangelt werden soll. Im Anschluss einmal die wichtigsten Gesetze, Regelungen und Adressen für das Angeln in Berlin.
Angeln in Berlin: Adressen und Gesetze
Die Schleie ist ein Weißfisch der zu den Karpfenartigen (Cypriniden) gezählt wird, wie viele Fische dieser Gattung, lebt auch die Schleie überwiegend in langsam fließenden oder stehenden Gewässern in Grundnähe. Weil die Schleie ein recht vorsichtiger Fisch ist und meist nur sehr schwer an den Haken zu bekommen ist, wird die Schleie von Anglern mit sehr feinem und sensiblem Gerät beangelt. Auffälligste Merkmale der Schleie sind unter anderem die sehr kleinen Schuppen und die normalerweise olivgrüne dunkle Färbung. Auffällig sind auch der im Verhältnis sehr dicke Schwanzstiel und die ausgeprägte Schleimschicht die diesen Fisch umgibt. Die Schleie wurde im Jahr 2007 gemeinsam von Deutschland und Österreich zum Fisch des Jahres gewählt, um einer breiteren Öffentlichkeit diesen Fisch vorzustellen und auf die Gefährdung des Lebensraums Wasser hinzuweisen. Denn trotz, der über fast gesamt Europa verlaufenden Verbreitung der Schleie, ist dieser Fisch eher unbekannt.
Vom 14 bis zum 16 November findet zum zweiten mal die AngelMesse in Karlsruhe statt, als Teil der Horizont, einer Reisemesse mit den Themenkombinationen Touristik, Caravaning, Outdoor und Angeln, ist diese Messe ein sehr guter Anlaufpunkt im Südwesten von Deutschland. Einige Interessante Gäste werden auf der Messe erwartet: Zum Beispiel AuWa Thiemann der das Sbirolinofischen vorstellt, Jörg Strehlow mit Informationen zu der Faulenzertechnik auf Zander und Steffen Sonnenwald Sternekoch von “Fish’n Fun!”-Team der exquisite Fischgerichte zeigt. Hinzu kommen noch diverse interessante Aussteller, Verlage und Angelprofis, die den Sport- und Hobbyanglern vieles rund um das Angeln zeigen werden.
Boots- und Angelmessen locken alljährlich viele interessierte und fachkundige Besucher an, wichtige Messen für Angler sind unter anderem die Angeln in Duisburg, die AngelMesse in Karlsruhe oder die Aqua-Fisch in Friedrichshafen. Lange Zeit hat eine kompetente Anglermesse im Raum Berlin gefehlt, aber seit letztem Jahr gehört dies glücklicherweise der Vergangenheit an. Mit der AngelWelt Berlin, die im Rahmen der Boot & Fun 2008 vom 19. bis 23. November 2008 auf dem Messegelände unter dem Funkturm stattfindet, gibt es nun endlich ein sachkundiges Forum für Angelfreunde aus Brandenburg und Berlin. Nach dem überaus erfolgreichen Start im letzten Jahr, wird dieses Jahr noch einmal einiges mehr für Sport- und Freizeitangler geboten. Mit dem weltweit bekannten Unternehmen Pure Fishing zu dem die Marken Penn, Berkley, Abu, Mitchell, Shakespeare, Fenwick, JRC, Spider und Stren gehören, konnte ein überaus erfahrener Messepartner gewonnen werden. Es wird eine komplette Erlebniswelt für die Messebesucher bereitgestellt, in der neben dem Kauferlebnis auch der Austausch von Wissen und Erfahrung im Mittelpunkt steht. Die AngelWelt Berlin 2008 wird alles bieten was Angler interessiert, von Angelzubehör und Angelausrüstung über verschiedene Anbieter von Angelreisen und Informationsständen des VDSF und des DAV, bis hin zu Vorträgen, Workshops und Fun-Events aller Art. Auf der AngelWelt Berlin 2008 und der Fun & Boot Berlin 2008 werden zwischen dem 20 und 23 November über 500 Aussteller in 13 Ausstellungshallen dem Besucher zur Verfügung stehen.

