Der Rhein, ist mit seinen 1324 Gesamtkilometern, Deutschlands größter Strom. Von der Quelle in der Schweiz bis zur Mündung in den Niederlanden, wo der Rhein in die Nordsee fließt. Etwa 650 Kilometer des Rheins, also gut die Hälfte, fließt durch Deutschland. Der Rhein gilt als ein „El Dorado“ für Petrijünger allen Kalibers in jeder Kategorie der Anglerzunft. Ob es sich dabei um Angler handelt die im teilweise vom Tiedenhub geprägten Niederrhein auf Flunder und Zander angeln, oder um die Angler die in den Rhein-Altarmen den Karpfen und Brassen nachstellen. Fast jede mögliche Angelart wird in einem Gebiet des Rheins mit Sicherheit ausgeübt. Und, das obwohl noch in den 70er und 80er Jahren das Wasser des Rheins so stark belastet war, dass die gefangenen Fische nicht mehr genießbar waren. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass sich der Rhein in den letzten Jahren wieder erstaunlich gut regeneriert hat. Es gibt inzwischen eine solche Vielfalt von verschiedenen Fischarten, wie es keiner noch vor 30 Jahren je erwartet hätte. Selbst so ausgefallene Fischsorten wie Flundern, Bachforellen und Barben kommen wieder in guten Beständen vor. Und so kann man wohl annehmen, dass es kein „Anglerlatein“ ist, wenn behauptet wird, dass der Rhein das beste deutsche Zandergewässer sei.
Wie ich schon geschrieben habe, ist Sommerzeit und Urlaubszeit, auch Angelzeit, denn viele Urlauber die dieses Hobby haben, gehen an ihrem Ferienort nach Möglichkeit angeln. Das ganze Jahr ist es vielen Anglern, neben Arbeit und anderen Verpflichtungen nicht vergönnt dem geliebten Sport nachzugehen, also muss der Urlaub diese Lücke ausfüllen. Bei mir ist es ebenfalls so, außerhalb meines Urlaubs komme ich nicht so oft ans Wasser wie ich gern möchte und deswegen versuche ich meinen Urlaub so zu planen, dass ich die Möglichkeit habe an ein Gewässer zu gelangen, um dort angeln zu können. Wie ich schon einmal geschrieben habe, verbringe ich meinen Urlaub sehr gern in Schweden, sollte dies aber nicht möglich sein, oder es nur ein langes Wochenende sein an dem ich verreisen kann, steuere ich auch mal andere Reiseziele an, so zum Beispiel Dänemark. Das skandinavische Land zwischen Nordsee und Ostsee ist nahezu ideal für einen Kurzurlaub, ein verlängertes Wochenende oder sonstige Kurzreisen. Genau wie Schweden, ist Dänemark wie geschaffen für Angler, mit über 7.300 Kilometern Meeresküste, unzähligen Angelteichen und vielen wundervollen Auen, bietet sich dieses Land geradezu an, um dort seiner Leidenschaft nachzugehen. Wer also mit dem Gedanken spielt sich ein Ferienhaus zu mieten um einen entspannten Urlaub zu genießen, sollte es als Angler nicht vergessen, Dänemark in die engere Wahl zu nehmen.
Wer angeln möchte, muss ans Wasser – Und nichts ist umsonst. Das sind zwei gängige Aussagen, die eine entspricht immer der Tatsache, die andere nicht. Angeln kann man nun mal nur im oder am Wasser, aber es gibt auch heutzutage noch etwas umsonst … wirklich! Wer nach Stellen zum Angeln sucht (mit gültigem Fischereischein), die ohne zusätzlichen Erlaubnisschein zu befischen sind, findet diese zum Beispiel in Schleswig-Holstein! In Schleswig-Holstein gibt es die Regelung der Küstengewässer, das heißt, das in den Küstengewässern das Angeln frei ist. Zu diesen Gewässern zählen sowohl die Nordsee und die Ostsee, und auch sechs Teilbereiche von Schleswig-Holsteiner Flüssen.
