Angler-Seiten – Die Seiten für den Angler

Die Seiten für den Angler – Alles über das Angeln – Von Anglern für Angler

20. Jun. 2014

Brandungsangeln: Presen/FehmarnDieser Angelplatz ist auf der Insel, die man in Deutschland am meisten mit dem Begriff Brandungsangeln verbindet. Presen auf Fehmarn ist ein recht schwieriges aber interessantes Angelrevier. Gelegen an der Ostseite der Insel Fehmarn, ist Wind aus Ost oder Nord-Ost die beste Voraussetzung für einen guten Angeltag. Dieser oft Materialfressende Strand ist von Muschelbänken und Krautfeldern durchsetzt, viele Steine machen das Angeln schwierig. Wurfweiten von über 80 oder 100 Meter sind hier auf alle Fälle notwendig um auf und hinter eine Sandbank zu kommen, aber auch dort sind große Steine die das Angeln erschweren. Der beste Angelplatz ist etwa 250 Meter links vom Parkplatz, wo die Tiefenlinie etwas näher am Strand verläuft. Trotz dieser vielen Widrigkeiten lassen sich hier gute Fänge erzielen. Dorsche von mehr als 2 Kilo sind hier bei guten Bedingungen möglich, auch gute „Platten“ gehen immer wieder an den Haken. Alles in allem sollte man diesen Abschnitt probieren, wenn woanders nichts geht. Mit gutem Zugang zum Strand und einem leicht erreichbaren Parkplatz, ist diese Stelle auch für kurzentschlossene Angeltouren ein gut gewählter Platz.

Fakten

25. Feb. 2010

Angeln zwischen Winter und Frühling - Angeln auf HechtWenn im Frühjahr die Temperaturen wärmer werden und das Eis von den Seen schmilzt, fängt die Zeit an, in der man wieder auf Raubfischen angeln kann. Nach diesem langen und recht harten Winter sind alle Angler heiß auf den Frühling – Endlich wieder auf Raubfisch angeln! Zu den Raubfischen die man im Frühling angeln kann, gehören allen voran der Hecht, aber auch Zander und Barsch. Neben den klassischen Raubfischen wird im Frühjahr auch gern auf Döbel und andere aktive Fischarten geangelt. Zu aller erst muss allerdings das Angelgerät wieder auf Vordermann gebracht werden. Meist ist es so, das am Anfang der Saison entweder Haken oder Vorfächer fehlen, oder das die Schnur nicht mehr allen Anforderungen genügt. Meiner Meinung nach, ist es gut wenn man zum ersten Angeltag der Saison neue Schnur aufzieht. Denn wenn der erste Hecht des Jahres durch einen Schnurbruch verloren geht, ist das mehr als ärgerlich. Eine gute Vorbereitung ist für das Raubfischangeln im Frühling besonders wichtig, da man oft eine Angelsaison nach ihrem Anfang bewertet.
Im Frühling auf Hecht, Barsch und Zander angeln

4. Feb. 2010

Dorschangeln in der OstseeWas treibt uns Angler zum Wasser, was zum Fisch, was bei jedem noch so widrigen Wetter zum Angeln? Am Beispiel des Kieler Angelvereins „Die Kanalfreunde e.V.“ wird in einem Fernsehbericht am 09.03.2010 auf dem SWR um 22.30 Uhr, ein Einblick in das Leben eines Angelvereins und seiner Angler gegeben. Die Jagd auf den Ostsee-Dorsch ist für die Kieler Angler das höchste der Gefühle und wird von den Vereinsmitgliedern mit viel Spaß und Ehrgeiz betrieben. Über mehrere Wochen haben die Autoren Carsten Rau und Hauke Wendler die Angler begleitet und einen Bericht über das Angeln, den Dorsch und das Vereinsleben zusammengestellt. Touren mit dem bekannten Dorschkutter MS Blauort sind ebenso Teil des Berichtes wie Vereinsfeiern und das private Leben der Vereinsmitglieder.

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24. Mrz. 2009

rotauge-ploetze-rutilusDas Rotauge ist die häufigste heimische Fischart – Welcher Angler hat diesen Fisch nicht schon einmal gefangen, für viele wird er auch vielleicht der erste Fisch überhaupt gewesen sein. Von Sibirien bis zu den Pyrenäen, von Schweden bis zu den Alpen ist diese Fischart in Europa verbreitet. Das Rotauge, das auch häufig Plötze genannt wird, ist ein typischer Weißfisch, der sich gern in krautreichen und sommerwarmen Gewässern aufhält. Das Rotauge findet man darüber hinaus in fast allen stehenden und langsam fließenden Gewässern Europas. Außerdem gibt es diese Fischart in den Brackwassergebieten der Ostsee und in vielen Flussmündungen. Das Rotauge ist ein eher klein bleibender Fisch, der aber teilweise in waren Massen ein Gewässer bevölkert. Beliebteste Angelmethoden auf die Plötze sind unter anderem das Angeln mit der Stipprute, oder mit der leichten Posenrute an dünnem, feinen Geschirr. Das Rotauge ist ein interessanter Angelfisch, da er sich mit leichtem Geschirr und wenig Ausrüstung in guten Mengen fangen lässt. Durch sein schmackhaftes, aber grätenreiches Fleisch ist das Rotauge weit mehr als nur Beifang und hat zu Recht unter Angler viele Freunde.

Weitere Informationen zum Rotauge

4. Aug. 2008

Europäische ÄscheDie Äsche ist ein beliebter Angelfisch, besonders für Fliegenfischer, da die Äsche durch ihre Vorsicht, Schnelligkeit und Kraft dem Angler all sein Können abfordert. Die Äsche, die im englischen Grayling genannt wird, ist verwandt mit Forellen und Lachsen, gehört also zu den Salmoniden, was unschwer an der Fettflosse zu erkennen ist. Herausragendes Merkmal der Äsche ist die extrem große und farbig gebänderte Rückenflosse, die auch wegen ihrer Form und Größe Fahne genannt wird. Lebensraum der Äsche ist in der Hauptsache die so genannte Äschenregion, die unterhalb der Forellenregion zwar noch starke Strömung voraussetzt, aber im Gegensatz zu dieser etwas ruhiger ist. Als Speisefisch ist die Äsche durch ihr festes, aromatisches Fleisch beliebt, der typische Geruch nach Thymian, der ein besonderes Merkmal der Äsche ist, verschwindet leider bei der Zubereitung.

Mehr Informationen zur Äsche

24. Jun. 2008

MeeräscheDie Meeräsche, oder besser die Dicklippige Meeräsche ist einigen vielleicht aus dem Urlaub an der Mittelmeerküste oder der südlichen Atlantikküste von Frankreich, Spanien oder Portugal bekannt, die wenigsten aber wissen das dieser Fisch auch ein Sommergast in unseren Gewässern ist. An unseren Küsten ist die Meeräsche in Häfen, an Molen oder im Bereich der Ostseeförden anzutreffen, früher eher selten, kommt die Meeräsche heute immer weiter östlich in der Ostsee vor. Als ein bulliger, kräftiger Fisch, ist die Meeräsche dennoch sehr scheu und ernährt sich hauptsächlich von Algen und Wasserpflanzen. Zunehmend wird die Dicklippige Meeräsche in den Sommermonaten ein immer beliebterer Angelfisch, mit langer flexibler Angelrute und Schwimmbrot kann auf diesen Fisch geangelt werden. Das Fleisch der Meeräsche ist weiß, fest und sehr schmackhaft, es ist geschmacklich vergleichbar mit Wittling oder Dorade.

Weitere Informationen zur Meeräsche

3. Apr. 2008

Der Hornhecht - Belone beloneWenn Anfang Mai die Hornhechte an unsere Küsten kommen, sieht man viele Angler an den Molen und Anlegern der Nordsee, oder im gesamten Bereich der Ostsee auf diesen Oberflächenjäger angeln. Der Hornhecht der sich im gesamten Nordostatlantik und den angrenzenden Meeren heimisch fühlt verbringt die kalte Jahreszeit in tieferen Wasserregionen und kommt nur in den Sommermonaten zu uns in Flachere Zonen um hier zu laichen. Hauptbeute der schlanken und schnellen Jäger ist Sandaale und junge Heringe die sie dank ihrer guten Augen dicht unter der Oberfläche erbeuten. Da der Hornhecht ein Augenjäger ist, nutzt er das Tageslicht für seine Beutezüge und jagt nicht in der Dunkelheit. Das typischste Merkmal des Hornhechts sind seine Grünen Gräten, die trotz ihres ungewöhnlichen Aussehens nicht giftig sind.

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2. Feb. 2008

Angebissen!: Die Angelshow mit Matt Hayes - Total FishingIn Deutschland gibt es laut einiger Umfragen circa 3,8 Millionen Angler, ein großer Teil wird diesen Sport nicht jedes Wochenende ausüben können, aber trotzdem ist das Angeln in Deutschland ein weit verbreiteter Sport. In Deutschland wurde sehr viele Jahre nicht daran gedacht das wirtschaftliche Potential der Angler richtig zu bedienen. Ganz anders auf den britischen Inseln, hier hat das Angel den Charakter eines Volkssports. Erfolgreiche Angler in England haben ihre eigenen Rutenserien, schreiben erfolgreich Bücher oder haben eine eigene Fernsehshow. Einer dieser Angler ist Matt Hayes, ein überaus sympathischer Angler der mit den Serien „Total Fishing“ und „Lake Escapes“ in vielen Ländern eine treue Fangemeinde besitzt. Unter dem Namen „Angebissen!“ läuft seit einiger Zeit diese Serie auf DMAX. Mit vielen Tipps und Tricks verschiedener Angler aus allen Disziplinen präsentiert Matt Hayes diese Reihe. Zusammen mit Mick Brown werden ganz unterschiedliche Reviere und Angelmethoden vorgestellt und auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.

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23. Jan. 2008

Fischkunde: Flunder (Platichthys flesus)Die Flunder ist der am meisten in der Brandung gefangene Plattfisch an unseren Küsten. Der in Norddeutschland auch häufig Butt genannte Fisch ist für viele Fischer von beträchtlicher Bedeutung, er wird in Reusen oder mit Netzen gefangen. Die Flunder ist ein vorwiegend Rechtsseitiger Plattfisch, was bedeutet, das die Oberseite des Fisches die rechte Körperhälfte ist. Im Gegensatz zu anderen Plattfischarten, ist die Flunder aber nicht ausschließlich Rechtsseitig, es gibt Gebietsweise bis zu 30 Prozent Linksseitige Flundern. Da die Flunder im Gegensatz zu anderen Plattfischen in der Lage ist auch im Süßwasser zu leben, findet sich diese Art in den Unterläufen einiger Flüsse. Zu früheren Zeiten, als die großen Flüsse noch nicht so verschmutzt und durch Stauwehre oder Fluttore vom Meer weitestgehend abgeschottet waren, wanderten die Flundern in der Elbe bis nach Magdeburg, oder im Rhein bis hinein in den Neckar. Durch Umweltschutzmaßnahmen und verbesserter Wasserqualität wird in diesen Bereichen heute wieder, die ein oder andere, Flunder von einem Angler gefangen.

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3. Jan. 2008

Brachse - Brassen - Blei - Bresen - BrachsenDie Brachse ist ein ein sehr hochrückiger und seitlich stark abgeflachter Fisch der zur Gruppe der Weißfische gehört. Der Brassen ist meist in den unteren Wasserregionen anzutreffen, wo er bevorzugt seine Nahrung vom Grund der Wohngewässer aufnimmt. Es werden vom Brachsen neben Würmern, auch andere Weichtiere wie Schnecken oder aber Insektenlarven gefressen. In fast gesamt Mittel- und Nordeuropa kommt die Brachse vor, sie bewohnt hauptsächlich ruhige und langsam fließende Flussabschnitte und fast alle stehenden Gewässer. Die Brachse, die regional auch Brachsme, Brasse, Bresen oder Blei genannt wird, ist ein von vielen Karpfenanglern oft ungeliebter Beifang. Obwohl das Fleisch der Brasse durchaus als wohlschmeckend zu bezeichnen ist, wird er sehr oft einfach wieder zurückgesetzt weil er zu viele Gräten besitzt. Regional ist der Brachsen aber trotzdem ein sehr beliebter Speisefisch, der dann in größeren Mengen mit Netzen und Reusen gefangen wird.

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