Angler-Seiten – Die Seiten für den Angler

Die Seiten für den Angler – Alles über das Angeln – Von Anglern für Angler

12. Dez. 2007

Makrelen aus dem KattegatWie der Thunfisch gehört auch die Makrele zu der Scombridae, also den Makrelen- und Thunfischartigen. Zu dieser Gruppe von Fischen zählen auch der Bonito, der Wahoo, sowie alle Makrelenarten wie Stachelmakrele oder Königsmakrele, und die Thunfischarten wie Gelbflossenthune. Die Makrele ist ein typischer Hochseefisch der fast sein gesamtes Leben auf offener See verbringt. In großen Schwärmen lebend, kommt die Makrele nur im Sommer und zur Laichzeit in die Nähe der Küste. Perfekt angepasst an seine Lebensweise, ist die Makrele extrem Stromlinienförmig und auf Geschwindigkeit und Wendigkeit optimiert. Kleine sehr glatte Schuppen überziehen den Körper der Makrele, kleine Brust und Rückenflossen bieten die nötige Stabilisierung, haben aber einen geringen Wasserwiderstand der beim anlegen an den Körper durch kleine Mulden noch verbessert wird. Die recht große sichelförmige Schwanzflosse wird durch die starken mit Fett durchzogenen Muskeln für den schnellen Antrieb genutzt. Vor dieser Schwanzflosse sind noch eine reihe kleinerer Flossen entlang der Schwanzwurzel angeordnet die zusätzliche Stabilität verleihen. Das große durch eine Gallertschicht geschützte Auge verleiht der Makrele bei der Jagd die nötige Sicht. Markantestes Merkmal der Makrele ist aber die streifenartige Zeichnung auf grünblauem Grund, die sich über den Rücken zieht.

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8. Dez. 2007

Wappen der Hansestadt HamburgNach dem Hamburger Fischereigesetz (§2 Abs.5 HamgFischG.) ist der Fischfang in öffentlichen Gewässern für Fischereischeininhaber frei, mit der Einschränkung das diese Gewässer nicht verpachtet sind, oder andere Beschränkungen existieren die einen Fischfang verbieten. Da die meisten Hamburger Gewässer entweder Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Schon- oder Sperrgebiete sind, und einige wenige verpachtet, bleibt einem Angler der in Hamburg an ein freies Gewässer möchte, praktisch nur die Möglichkeit in Alster und Elbe mit Nebengewässern zu angeln. Aber, die Alster und die Elbe sind hervorragende Angelreviere, die einem sehr viele Möglichkeiten bieten auf Zander, Hecht und Barsch zu angeln und so seinem Hobby nachzugehen.

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4. Dez. 2007

Atlantische Hering (Clupea harengus)Fast jedes Kind kennt den Namen dieses Fisches, aber leider eher von der Fischdose her. Fast 2 Kilogramm Hering verzehrt der Deutsche Durchschnitts-Fischesser pro Jahr. Vom Brathering, Rollmops über Bismarkhering bis hin zum Matjes gibt es unzählige Arten auf dem dieser Fisch auf unsere Tische kommt. Über den Hering als lebenden Fisch wissen die meisten jedoch so gut wie nichts. Obwohl der Hering einer, wenn nicht sogar „der“ wichtigste Fisch in den Nordeuropäischen Meeren ist. Als ökologisches Bindeglied zwischen Plankton, das ihre Hauptnahrung bildet und den größeren räuberischen Fischarten, ist der Hering ein wichtiger Faktor im Gleichgewicht unserer Meere. Heringe oder lateinisch Clupeidae sind die wichtigste Gruppe der Fische, und der Atlantische Hering ist der häufigste Fisch der Erde. In Schwärmen von mehreren hunderttausend Tieren streift dieser Fisch durch die Meere. Schon immer hat der Hering auch das Leben der Menschen in Nordeuropa geprägt. Zur Zeit der Hanse war der Hering eines der wichtigsten Handelsgüter und durch seine leichte Verderblichkeit auch Auslöser für den Abbau von großen Salzmengen in Lüneburg und den Bau des Stecknitz-Kanals, des ersten künstlichen Europäischen Wasserwegs. Der Hering hat lange Zeit als „Arme-Leute-Essen“ gegolten, heute ist er durch Überfischung und Umweltverschmutzung eher eine Delikatesse geworden.

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23. Nov. 2007

RegenbogenforelleKein einheimischer Fisch, dennoch einer der bekanntesten Fische in unseren Gewässern, die Regenbogenforelle. Sie ist seit dem Jahr 1882 in Deutschland beheimatet, ursprünglich stammt die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) aus dem Nordwesten Amerikas. Eingeführt wurde sie als Speisefisch, im Jahre 1875 wurde die Regenbogenforelle zuerst nach England eingeführt und dort in Zuchtanlagen gehalten. Nach und nach wurde sie durch verschiedene Faktoren in natürliche Gewässer eingebürgert und gehört heute als „natürlicher“ Bestand zu vielen Flüssen, Seen und Teichen.

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12. Nov. 2007

Salmo Trutta trutta - Die MeerforelleEiner der am meisten gesuchten Fische im nördlichen Europa ist wohl neben dem Lachs, die Meerforelle. Viele Regionen werben mit der Angelei auf Meerforelle an ihren Küstenabschnitten und Flusssystemen. Angler aller Sparten jagen diesem Fisch hinterher, sei es nun Fliegenfischer oder Spinnfischer. Im Meer wird sowohl in der Brandung, als auch vom Boot mit dem Schleppsystem auf die Meerforelle geangelt. In den Küstennahen Flüssen und Bächen wird diesem Fisch mit allen Angelmethoden nachgestellt die, die Moderne Angeltechnik zu bieten hat.

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22. Okt. 2007

Der Karpfen (Cyprinus carpio)Das Angeln auf Karpfen ist eine Passion und hat eine eigene Angelkultur entwickelt, es gibt eigens Ruten, Rollen, Stühle und Zubehör die extra für das Angeln auf Karpfen entwickelt worden sind. Der Karpfen an sich, ist ein recht grätenreicher Weißfisch, der wegen seinem schmackhaften Fleisch und seinen teilweise immensen Wuchs von vielen als der König der Friedfische angesehen wird. Der ursprünglich aus Asien stammende Karpfen, wurde schon durch die Römer nach Europa gebracht und kultiviert. Von Mönchen wurde er im Mittelalter in ihren Klöstern als Nahrungsreserve gehalten, hieraus ging die heutige Teichwirtschaft hervor. Auch heute noch gibt es viele Karpfenzuchtbetriebe, besonders im südosten Deutschlands, Tschechien, Österreich, Ungarn und Polen gibt es teilweise große Zuchtgebiete. In diesen Bereichen gibt es aber auch einen großen Bestand wildlebender Karpfen.

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18. Okt. 2007

Die Scholle (Pleuronectes platessa)Die Scholle ist wohl vom Namen her der bekannteste Plattfisch in unseren Breiten. Oft wird aber jeder Plattfisch einfach Scholle genannt, auch wenn es sich um eine Flunder oder einen Butt handelt. Im Allgemeinen ist die Scholle in der Brandung nicht allzu leicht an die Angel zu bekommen, da ihr hauptsächliches Verbreitungsgebiet eher in den tieferen Bereichen der Küstengewässer liegt. Mit dem Boot oder dem Kutter über Sandbänken und Schlickgrund sind die Chancen am größten. Da die Scholle ein Nachtaktiver Fisch ist, sollte man seine Angelzeiten entsprechend abstimmen, in den Sommer- und Herbstmonaten zwischen den Dänischen Inseln, um Fehmarn herum und an einigen guten Strandabschnitten mit tieferen Wasser lässt sich dieser Fisch auch von Land aus erbeuten.

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15. Sep. 2007

Der Europäische Aal (Anguilla anguilla)Der Europäische Aal ist ein geheimnisvoller und für mache ein etwas abstoßender Fisch. Durch seinen Schlangenförmigen Körper löst der Aal bei machen ein erschaudern aus, aber die meisten Angler schätzen diesen Fisch als willkommenen Fang. Mit Grundrute, Wurmbündel stellt so mancher Petrijünger dem Europäischen Aal beim Nachtangeln nach. Der Aal hat manche merkwürdige Verhaltensweisen und einige Besonderheiten die ihn unter den Fischen einzigartig machen. So lebt der Aal als Boden bewohnender Süßwasserfisch die Seen und Flüsse in fast gesamt Europa, zur Fortpflanzung allerdings zieht er in die Sargasso-See, einem Seegebiet zwischen Südküste der USA und der Karibik.

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12. Sep. 2007

Die Stör bei KasenortEin Fluss der nach einer Fischart bezeichnet wurde, oder eine Fischart die nach einem Fluss benannt ist … Wie auch immer, Tatsache ist, das dieser etwa 85 Kilometer lange Fluss ein Angelgewässer ist, das einem Angler freudig träumen lässt. Besonders Interessant ist, das man circa 35 km freie Strecke zur Verfügung hat, von der Elbe bis hinein nach Itzehoe zur Delftorbrücke. Dieser Bereich ist ein sogenanntes „freies Gewässer“, für das man nur einen gültigen Fischereischein braucht. Die Stör ist in Schleswig-Holstein eines der interessantesten Fließgewässer im nahen Tidenbereich. Die Tide (also Ebbe und Flut) ist bis weit hinter Itzehoe spürbar und erfordert schon vor dem Angeln ein bisschen Vorbereitung, um zu den richtigen Zeiten am Wasser zu sein. Die Fischarten auf die es sich lohnt zu Angeln, sind unter anderem der Zander, Aal oder auch Brassen und Rotaugen.

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2. Sep. 2007

Ob ein Angeltag zu einem erfolgreichen Ausflug wird entscheidet in der Regel nicht der Köder oder die Angelrute, sondern das Wetter. Auch ist es interessant zu Wissen ob man mit einigermaßen guten Bedingungen rechnen kann, wer möchte schon bei Gewitterstürmen und Hagelschauerm angeln. Auch ist es beim Brandungsangeln an der Ostsee von entscheidender Bedeutung, aus welcher Richtung der Wind weht und wie stark er ist. Beim Angeln an der Nordsee oder den angrenzenden Flusssystemen ist es eine Grundvoraussetzung zu Wissen, wann Ebbe und wann Flut ist. Alles in allem ist es eine unbestrittene Tatsache, das „Je mehr man über den Angelplatz und seine Bedingungen weiß, desto besser sind die Chancen einen Fisch zu fangen. Hier möchte ich einmal die Wichtigsten Informationsquellen listen.

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