Angler-Seiten – Die Seiten für den Angler

Die Seiten für den Angler – Alles über das Angeln – Von Anglern für Angler

4. Feb. 2010

Dorschangeln in der OstseeWas treibt uns Angler zum Wasser, was zum Fisch, was bei jedem noch so widrigen Wetter zum Angeln? Am Beispiel des Kieler Angelvereins „Die Kanalfreunde e.V.“ wird in einem Fernsehbericht am 09.03.2010 auf dem SWR um 22.30 Uhr, ein Einblick in das Leben eines Angelvereins und seiner Angler gegeben. Die Jagd auf den Ostsee-Dorsch ist für die Kieler Angler das höchste der Gefühle und wird von den Vereinsmitgliedern mit viel Spaß und Ehrgeiz betrieben. Über mehrere Wochen haben die Autoren Carsten Rau und Hauke Wendler die Angler begleitet und einen Bericht über das Angeln, den Dorsch und das Vereinsleben zusammengestellt. Touren mit dem bekannten Dorschkutter MS Blauort sind ebenso Teil des Berichtes wie Vereinsfeiern und das private Leben der Vereinsmitglieder.

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11. Nov. 2008

Als Angler will man ihn wenigstens einmal bezwungen haben, den Hecht (Esox lucius), neben Zander, Barsch und Wels ist der Hecht einer der beliebtesten Fische bei Anglern. Will man auf Hecht angeln, ist der Herbst die wohl beste Zeit, je nach Witterung und Wetterlage, ab Ende September bis manchmal weit in den Dezember hinein kann man diesen Raubfisch hervorragen beangeln. Denn vor dem Winter versuchen die Fische sich einen genügend großen Vorrat an Reserven anzufressen, sind dann weniger vorsichtig und lassen sich so leichter überlisten. Aber wie überlistet man einen Raubfisch wie den Hecht? Es gibt viele Methoden und Meinungen zu diesem Thema und genauso viele Experten und Profis die ihre Angelmethoden als die Beste anpreisen. Normales Angeln auf Hecht wird mit verschiedenen Kunstködern (Blinker, Gummifische, Spinner, Twister oder Wobbler) als Spinnangeln oder mit dem Boot als Schleppangeln betrieben. Die andere Möglichkeit ist das Posenangeln mit einem Köderfisch oder Fischfetzen, welche Methode man nun nutzt ist dem Angler überlassen und sollte an das jeweilige Gewässer und die Gegebenheiten angepasst werden. Denn bei der Köderwahl richtet man sich nach dem aktuellen Nahrungsangebot der Raubfische in dem jeweiligen Gewässer. Im Gegensatz zum Frühling und Sommer, in dem die Hechte meist in der Dämmerung aktiv werden, jagen die Hechte im Herbst den gesamten Tag über. Aus diesem Grund ist es im Herbst oft sinnvoll mit Naturködern, Fischfetzen und Würmern die Bereiche nahe am Grund abzusuchen, um einen lauernden Esox zum Anbiss zu verleiten. Um die herbstlichen Raubfische aus der Reserve zu locken, sind Meeresfische wie Hering, Stint oder Makrele durch ihren unwiderstehlichen Geruch eine gute Wahl. Im immer kälteren Wasser des Spätherbstes ist es wichtig, die träger werdenden Hechte aus den Unterständen zu treiben und mit verlockenden Ködern oder zusätzlichen Lockmitteln zu überlisten. Herbsthechte sind eine gute und spannende Beute bevor für viele Angler die Winterpause anfängt.

6. Okt. 2008

Die Schleie ist ein Weißfisch der zu den Karpfenartigen (Cypriniden) gezählt wird, wie viele Fische dieser Gattung, lebt auch die Schleie überwiegend in langsam fließenden oder stehenden Gewässern in Grundnähe. Weil die Schleie ein recht vorsichtiger Fisch ist und meist nur sehr schwer an den Haken zu bekommen ist, wird die Schleie von Anglern mit sehr feinem und sensiblem Gerät beangelt. Auffälligste Merkmale der Schleie sind unter anderem die sehr kleinen Schuppen und die normalerweise olivgrüne dunkle Färbung. Auffällig sind auch der im Verhältnis sehr dicke Schwanzstiel und die ausgeprägte Schleimschicht die diesen Fisch umgibt. Die Schleie wurde im Jahr 2007 gemeinsam von Deutschland und Österreich zum Fisch des Jahres gewählt, um einer breiteren Öffentlichkeit diesen Fisch vorzustellen und auf die Gefährdung des Lebensraums Wasser hinzuweisen. Denn trotz, der über fast gesamt Europa verlaufenden Verbreitung der Schleie, ist dieser Fisch eher unbekannt.

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4. Aug. 2008

Europäische ÄscheDie Äsche ist ein beliebter Angelfisch, besonders für Fliegenfischer, da die Äsche durch ihre Vorsicht, Schnelligkeit und Kraft dem Angler all sein Können abfordert. Die Äsche, die im englischen Grayling genannt wird, ist verwandt mit Forellen und Lachsen, gehört also zu den Salmoniden, was unschwer an der Fettflosse zu erkennen ist. Herausragendes Merkmal der Äsche ist die extrem große und farbig gebänderte Rückenflosse, die auch wegen ihrer Form und Größe Fahne genannt wird. Lebensraum der Äsche ist in der Hauptsache die so genannte Äschenregion, die unterhalb der Forellenregion zwar noch starke Strömung voraussetzt, aber im Gegensatz zu dieser etwas ruhiger ist. Als Speisefisch ist die Äsche durch ihr festes, aromatisches Fleisch beliebt, der typische Geruch nach Thymian, der ein besonderes Merkmal der Äsche ist, verschwindet leider bei der Zubereitung.

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18. Mai. 2008

BachforelleDie Bachforelle (Salmo trutta forma fario) gehört zu den, von den Meerforellen abstammenden, im Süßwasser lebenden Fischen, zu denen auch die Seeforelle gehört. Wie der Name schon sagt, kommt die Bachforelle zumeist in Bächen und in Sauerstoffreichen Flüssen vor, wobei sie aber auch in einigen klaren und kalten Seen lebt. Neben Saiblingen und Regenbogenforellen bildet die Bachforelle eine der wichtigsten Zielfischarten für die Fliegenfischerei. Durch die Einführung der Regenbogenforelle, ist die Bachforelle durch den starken Konkurrenzdruck, in vielen Gewässern auf dem Rückzug, nur durch stetigen Besatz kann die Population gehalten werden. Weil die Bachforelle höhere Anforderungen an, Wasserqualität und Lebensraum stellt, wird sie häufig von der Regenbogenforelle aus ihren angestammten Gebieten verdrängt.

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3. Apr. 2008

Der Hornhecht - Belone beloneWenn Anfang Mai die Hornhechte an unsere Küsten kommen, sieht man viele Angler an den Molen und Anlegern der Nordsee, oder im gesamten Bereich der Ostsee auf diesen Oberflächenjäger angeln. Der Hornhecht der sich im gesamten Nordostatlantik und den angrenzenden Meeren heimisch fühlt verbringt die kalte Jahreszeit in tieferen Wasserregionen und kommt nur in den Sommermonaten zu uns in Flachere Zonen um hier zu laichen. Hauptbeute der schlanken und schnellen Jäger ist Sandaale und junge Heringe die sie dank ihrer guten Augen dicht unter der Oberfläche erbeuten. Da der Hornhecht ein Augenjäger ist, nutzt er das Tageslicht für seine Beutezüge und jagt nicht in der Dunkelheit. Das typischste Merkmal des Hornhechts sind seine Grünen Gräten, die trotz ihres ungewöhnlichen Aussehens nicht giftig sind.

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23. Feb. 2008

Der Kaulbarsch - FischkundeViele werden den Kaulbarsch nicht unbedingt als Angelfisch bezeichnen, aber wenn man einmal an einem Fluss im Tiedenbereich der Nordsee oder in den Ausgesüßten Boddengewässern geangelt hat, wird feststellen das der Kaulbarsch sehr wohl ein Angelfisch ist, ob man will oder nicht. Sehr häufig trifft man auf größere Schwärme von Kaulbarschen, die es einem schwer machen den eigentlichen Zielfisch zu erbeuten. Ob man nun mit der Grundrute und Wurm auf Aal geht oder mit dem Twister auf Zander angelt, mit Sicherheit wird sich auch der ein oder andere Kaulbarsch am Haken wiederfinden. Da der Kaulbarsch recht klein bleibt, wird er auch nicht als Speisefisch genutzt, obwohl sein Fleisch durchaus wohlschmeckend ist. Alles in allem wird der Kaulbarsch von Anglern eher ungern gesehen, es sein denn als Köderfisch oder als Indikator ob die gewählte Montage oder Köderfarbe richtig ist.

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23. Jan. 2008

Fischkunde: Flunder (Platichthys flesus)Die Flunder ist der am meisten in der Brandung gefangene Plattfisch an unseren Küsten. Der in Norddeutschland auch häufig Butt genannte Fisch ist für viele Fischer von beträchtlicher Bedeutung, er wird in Reusen oder mit Netzen gefangen. Die Flunder ist ein vorwiegend Rechtsseitiger Plattfisch, was bedeutet, das die Oberseite des Fisches die rechte Körperhälfte ist. Im Gegensatz zu anderen Plattfischarten, ist die Flunder aber nicht ausschließlich Rechtsseitig, es gibt Gebietsweise bis zu 30 Prozent Linksseitige Flundern. Da die Flunder im Gegensatz zu anderen Plattfischen in der Lage ist auch im Süßwasser zu leben, findet sich diese Art in den Unterläufen einiger Flüsse. Zu früheren Zeiten, als die großen Flüsse noch nicht so verschmutzt und durch Stauwehre oder Fluttore vom Meer weitestgehend abgeschottet waren, wanderten die Flundern in der Elbe bis nach Magdeburg, oder im Rhein bis hinein in den Neckar. Durch Umweltschutzmaßnahmen und verbesserter Wasserqualität wird in diesen Bereichen heute wieder, die ein oder andere, Flunder von einem Angler gefangen.

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3. Jan. 2008

Brachse - Brassen - Blei - Bresen - BrachsenDie Brachse ist ein ein sehr hochrückiger und seitlich stark abgeflachter Fisch der zur Gruppe der Weißfische gehört. Der Brassen ist meist in den unteren Wasserregionen anzutreffen, wo er bevorzugt seine Nahrung vom Grund der Wohngewässer aufnimmt. Es werden vom Brachsen neben Würmern, auch andere Weichtiere wie Schnecken oder aber Insektenlarven gefressen. In fast gesamt Mittel- und Nordeuropa kommt die Brachse vor, sie bewohnt hauptsächlich ruhige und langsam fließende Flussabschnitte und fast alle stehenden Gewässer. Die Brachse, die regional auch Brachsme, Brasse, Bresen oder Blei genannt wird, ist ein von vielen Karpfenanglern oft ungeliebter Beifang. Obwohl das Fleisch der Brasse durchaus als wohlschmeckend zu bezeichnen ist, wird er sehr oft einfach wieder zurückgesetzt weil er zu viele Gräten besitzt. Regional ist der Brachsen aber trotzdem ein sehr beliebter Speisefisch, der dann in größeren Mengen mit Netzen und Reusen gefangen wird.

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12. Dez. 2007

Makrelen aus dem KattegatWie der Thunfisch gehört auch die Makrele zu der Scombridae, also den Makrelen- und Thunfischartigen. Zu dieser Gruppe von Fischen zählen auch der Bonito, der Wahoo, sowie alle Makrelenarten wie Stachelmakrele oder Königsmakrele, und die Thunfischarten wie Gelbflossenthune. Die Makrele ist ein typischer Hochseefisch der fast sein gesamtes Leben auf offener See verbringt. In großen Schwärmen lebend, kommt die Makrele nur im Sommer und zur Laichzeit in die Nähe der Küste. Perfekt angepasst an seine Lebensweise, ist die Makrele extrem Stromlinienförmig und auf Geschwindigkeit und Wendigkeit optimiert. Kleine sehr glatte Schuppen überziehen den Körper der Makrele, kleine Brust und Rückenflossen bieten die nötige Stabilisierung, haben aber einen geringen Wasserwiderstand der beim anlegen an den Körper durch kleine Mulden noch verbessert wird. Die recht große sichelförmige Schwanzflosse wird durch die starken mit Fett durchzogenen Muskeln für den schnellen Antrieb genutzt. Vor dieser Schwanzflosse sind noch eine reihe kleinerer Flossen entlang der Schwanzwurzel angeordnet die zusätzliche Stabilität verleihen. Das große durch eine Gallertschicht geschützte Auge verleiht der Makrele bei der Jagd die nötige Sicht. Markantestes Merkmal der Makrele ist aber die streifenartige Zeichnung auf grünblauem Grund, die sich über den Rücken zieht.

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