Vor 10 Jahren vielleicht noch ein Geheimtipp, heute Alltag an vielen Angelseen und anderen Gewässern – das Sbirolinoangeln. Und, obwohl fast jeder diese Angelart von Namen her kennt, wissen längst nicht alle was sich dahinter überhaupt wirklich verbirgt. Wichtigstes Zubehörteil ist sicher der Sbirolino selbst, der im Prinzip eine Pose ohne Tragkraft ist, die nicht unbedingt als Bissanzeiger dient, sondern eher ein Wurfgewicht ist. Sbirolinos gibt es in verschiedenen Farben und in unterschiedlichen Größen, von 3 Gramm leichten Winzlingen bis hin zu 40 Gramm Riesen. Auf den Sbirolinos sind immer 2 Gewichtsangaben gedruckt, die erste steht für das Wurfgewicht, also das tatsächliche Gewicht an der Luft, die zweite Angabe steht für das Gewicht im Wasser und sagt aus wie sich der Sbirolino im Wasser verhält, normalerweise haben die beiden Angaben ein Verhältnis von 5 zu 1. Durch die Unterteilung in sinkende und schwimmende Exemplare und die doppelten Gewichtsangaben, wissen wir schon beim Kauf wie sich der Sbirolino beim Angeln verhalten wird. Zu wissen was der Sbirolino und der Köder unter Wasser machen, ist für den Fangerfolg wichtig, denn es gibt eigentlich nicht nur eine Variante dieser Angelart, sondern derer zwei.
Das Angeln mit der Pose ist wohl die ruhigste Angelart die wir kennen. Wenn man vom Angeln redet, denkt fast jeder zuerst an das Posenangeln. Wer hat nicht schon als Kind versucht mit Stock, Band und einem Korken oder Holzstückchen den Fischen, in seinem nahe gelegenen Teich oder See nachzustellen? Der, dem es damit gelungen ist, ist oftmals das Angeln zu einem Stück schöner Kindheitserinnerung geworden. Und nicht wenige sind beim Angeln als Hobby geblieben. Prinzipiell lässt sich fast jede Fischart auf Pose fangen, ob es nun Aal oder Zander ist, da sich die Ködertiefe auf Gewässer und Fisch anpassen lässt. In Grunde genommen kommt es hauptsächlich auf den Köder und die Angelstelle an, um einen Fisch zum Biss zu verleiten. Feinheiten wie zum Beispiel Posenform und Rutenaktion sind dann nur noch das “Tüpfelchen auf dem i “.
